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Feb 25 2005
Tage der Utopie 2005 – Entwürfe für eine gute Zukunft Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Fänderl   
Freitag, 25. Februar 2005

Bereits zum zweiten Mal finden in diesem Jahr die Tage der Utopie im Bildungshaus St. Arbogast in der Schweiz statt. Vom 18. bis 24. April präsentieren außergewöhnliche Persönlichkeiten erneut ihre Ideen für eine bessere Welt. Vorträge, Diskussionen, Workshops, neue Musik - eine inspirierendes Gesamtkunstwerk aus neuen Denkansätzen und visionären Lösungsvorschlägen.

Veranstaltet werden die Tage der Utopie vom Bregenzer Kommunikationsberater Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger, dem Leiter des Bildungshaus St. Arbogast. „ Die Tage der Utopie sind keine Präsentation von ‚Best-Practice-Beispielen', sondern suchen Ansätze, die sich an der Peripherie des Denkbaren orientieren. Im Vordergrund steht nicht die kurzfristige Machbarkeit der Ideen, sondern der Luxus, darüber nachzudenken", erklären die beiden Verantwortlichen. Ihr Credo: „Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, aber gestaltbar."

Hochkarätige Referenten.

Entsprechend themenübergreifend und vielschichtig sind auch die Namen der Vortragenden und ihre Themen. Christine Ax, profilierte deutsche Handwerksforscherin skizziert ihre Vision einer neohandwerklich produzierenden Gesellschaft: Maßarbeit statt Massenproduktion, Wochenmarkt statt Weltmarkt, Nähe anstelle von Globalisierung.

Eine mögliche Lösung für das Arbeitsproblem der globalisierten Welt behandelt auch der Vortrag von Prof. Frithjof Bergmann, dem international renommiertesten Vordenker für neue Arbeitssysteme. Er berät Regierungen, Firmen und Gewerkschaften ebenso wie Jugendliche und Obdachlose.

Einen Höhenpunkt bildet der Abend mit Bernard Lietaer, der in seinem neuem Bericht an den „Club of Rome" Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise aufzeigt. Er leitete die Einführung des Euro-Vorgängers ECU und ist Professor an der Naropa University in Boulder (USA). Weitere Vorträge beschäftigen sich mit „Vision und Kreativität" (Hans-Peter Dürr), zukünftigen Energiesystemen (Jörg Schindler) und „Open Source" (Franz Nahrada). Vertieft werden die Referate jeweils in einem Workshop mit den Vortragenden am Folgetag von 9.15 bis 12 Uhr.

Neue Musik.

Begleitet werden die „Tage der Utopie" jeweils von Welt-Uraufführungen neuer Musik. Die Organisatoren Gögl und Kittinger vergaben Kompositionsaufträge für Montag, Dienstag und Mittwoch Abend an die Klarinettistin Carol Robinson (Paris). Am Donnerstag, Freitag und Samstag Abend werden Uraufführungen von Mario Pavone, Bass, und Peter Madsen, Piano, (beide New York) zu hören sein.


Hochkarätige neue Musik bei den Tagen der Utopie - Peter Madsen am Klavier. (Foto: Bildungshaus St. Arbogast)

Ein kulinarisch ansprechendes Abendbuffet sorgen für das leibliche Wohl. Die Vorträge und Workshops sind einzeln oder pauschal buchbar.

Information und Anmeldung:

Bildungshaus St. Arbogast
Tel. 0043/5523/62 501-0,
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ,
www.tagederutopie.org

Fact-Box:

Tage der Utopie 2005
18. bis 24. April, Bildungshaus St. Arbogast

Vorträge (Beginn jeweils 19 Uhr):

  • 18. April 2005: Hans-Peter Dürr „Die Physik des Möglichen. Vision und Kreativität."

  • 19. April 2005 : Bernard Lietaer „ Regio und Terra. Neue Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise ."

  • 20. April 2005: Jörg Schindler „ Die post-fossile Welt. Besser leben und weniger Energie verbrauchen."

  • 21. April 2005: Frithjof Bergmann „ Neue Arbeit, neue Kultur. Eine Lösung für das Arbeitsproblem der globalisierten Welt."

  • 22. April 2005: Franz Nahrada „Open Source. Die wahrgemachte Utopie des gemeinsamen Wissens. "

  • 23. April 2005: Christine Ax „Das Handwerk der Zukunft."

Workshops:

Die Workshops zu den einzelnen Vorträgen finden jeweils am Folgetag von 9.15 -12.00 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Buch und CD:

Die Musikbeiträge werden auf einer CD dokumentiert. Zur Veranstaltung erscheint ein Buch mit Texten der Referenten.

Kosten:

  • einzelner Vortrag: Euro 12.-

  • alle Vorträge: Euro 60.-.

  • einzelner Workshop: Euro 40.-

  • alle Workshop: Euro 200.-

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