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Bereits
zum zweiten Mal finden in diesem Jahr die Tage der Utopie im
Bildungshaus St. Arbogast in der Schweiz statt. Vom 18. bis 24. April
präsentieren außergewöhnliche Persönlichkeiten erneut ihre Ideen für
eine bessere Welt. Vorträge, Diskussionen, Workshops, neue Musik - eine
inspirierendes Gesamtkunstwerk aus neuen Denkansätzen und visionären
Lösungsvorschlägen.
Veranstaltet
werden die Tage der Utopie vom Bregenzer
Kommunikationsberater Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger, dem Leiter
des Bildungshaus St. Arbogast. „ Die Tage der Utopie sind keine
Präsentation von ‚Best-Practice-Beispielen', sondern suchen Ansätze,
die sich an der Peripherie des Denkbaren orientieren. Im Vordergrund
steht nicht die kurzfristige Machbarkeit der Ideen, sondern der Luxus,
darüber nachzudenken", erklären die beiden Verantwortlichen. Ihr Credo:
„Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, aber gestaltbar."
Hochkarätige Referenten.
Entsprechend
themenübergreifend und vielschichtig sind auch die Namen der
Vortragenden und ihre Themen. Christine Ax, profilierte deutsche
Handwerksforscherin skizziert ihre Vision einer neohandwerklich
produzierenden Gesellschaft: Maßarbeit statt Massenproduktion,
Wochenmarkt statt Weltmarkt, Nähe anstelle von Globalisierung.
Eine
mögliche Lösung für das Arbeitsproblem der globalisierten Welt
behandelt auch der Vortrag von Prof. Frithjof Bergmann, dem
international renommiertesten Vordenker für neue Arbeitssysteme. Er
berät Regierungen, Firmen und Gewerkschaften ebenso wie Jugendliche und
Obdachlose.
Einen Höhenpunkt bildet der Abend mit
Bernard
Lietaer, der in seinem neuem Bericht an den „Club of Rome" Wege aus der
Finanz- und Wirtschaftskrise aufzeigt. Er leitete die Einführung des
Euro-Vorgängers ECU und ist Professor an der Naropa University in
Boulder (USA). Weitere Vorträge beschäftigen sich mit „Vision und
Kreativität" (Hans-Peter Dürr), zukünftigen Energiesystemen (Jörg
Schindler) und „Open Source" (Franz Nahrada). Vertieft werden die
Referate jeweils in einem Workshop mit den Vortragenden am Folgetag von
9.15 bis 12 Uhr.
Neue Musik.
Begleitet werden die
„Tage der Utopie" jeweils von Welt-Uraufführungen neuer Musik. Die
Organisatoren Gögl und Kittinger vergaben Kompositionsaufträge für
Montag, Dienstag und Mittwoch Abend an die Klarinettistin Carol
Robinson (Paris). Am Donnerstag, Freitag und Samstag Abend werden
Uraufführungen von Mario Pavone, Bass, und Peter Madsen, Piano, (beide
New York) zu hören sein.

Hochkarätige neue Musik bei den Tagen der Utopie -
Peter Madsen am Klavier. (Foto: Bildungshaus St. Arbogast)
Ein
kulinarisch ansprechendes Abendbuffet sorgen für das leibliche Wohl.
Die Vorträge und Workshops sind einzeln oder pauschal buchbar.
Information und Anmeldung:
Bildungshaus St. Arbogast
Tel. 0043/5523/62 501-0,
Mail:
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,
www.tagederutopie.org
Fact-Box:
Tage der Utopie 2005
18. bis 24. April, Bildungshaus St. Arbogast
Vorträge (Beginn jeweils 19
Uhr):
-
18. April 2005: Hans-Peter Dürr
„Die Physik des Möglichen. Vision und Kreativität."
-
19. April 2005 :
Bernard Lietaer „ Regio und Terra. Neue Wege aus der Finanz- und
Wirtschaftskrise ."
-
20.
April 2005: Jörg Schindler „ Die post-fossile Welt. Besser leben und
weniger Energie verbrauchen."
-
21. April 2005:
Frithjof Bergmann „ Neue Arbeit, neue Kultur. Eine Lösung für das
Arbeitsproblem der globalisierten Welt."
-
22. April 2005: Franz
Nahrada „Open Source. Die wahrgemachte Utopie des gemeinsamen Wissens. "
-
23. April 2005:
Christine Ax „Das Handwerk der Zukunft."
Workshops:
Die
Workshops zu den einzelnen Vorträgen finden jeweils am Folgetag von
9.15 -12.00 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.
Buch
und CD:
Die Musikbeiträge werden auf einer CD
dokumentiert. Zur Veranstaltung erscheint ein Buch mit Texten der
Referenten.
Kosten:
-
einzelner
Vortrag: Euro 12.-
-
alle
Vorträge: Euro 60.-.
-
einzelner
Workshop: Euro 40.-
-
alle
Workshop: Euro 200.-
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