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Netzwerk Gemeinsinn wünscht uns allen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr(zehnt) und reflektiert über die Sinnhaftigkeit guter Vorsätze und allgemeiner Glückwünsche.
"Alles Gute und beste Wünsche..." sind die Worte, die man recht häufig hört auf Geburtstagen, Jubiläen und natürlich auch zum neuen Jahr. Doch mit welcher Bedeutung sind sie aufgeladen?
- Eine höfliche Floskel: es gehört zum guten Ton, sich zu diesem Anlass etwas Nettes zu sagen... könnte natürlich auch etwas anderes sein.
- Ein Ritual: eine liebgewordene Gewohnheit, die in regelmäßigen Abständen zur Erneuerung einer Beziehung dazu gehört.
- Eine Verlegenheitsformel: da es ein sehr allgemeiner Wunsch ist, muss man sich nichts Konkreteres einfallen lassen.
- Eine absichtslose Zuneigung: statt etwas Konkretes zu wünschen, das den anderen dann nur festlegen könnte, bleibt man ergebnisoffen, um den Wünschen des anderen und dem Schicksal eine Chance zu geben.
- Ein echtes Anliegen: vor lauter guten Wünschen kann man nur zu einer allgemeinen Formel finden, da man sonst Minuten lang sprechen müsste
- Worte, denen Taten folgen: meistens sind diese Worte ja auch mit Geschenken verbunden: einem liebevollen Blick, einem Schulterklopfen, einem Päckchen, einem Angebot etwas gemeinsam zu tun oder etwas für den Jubilar zu tun.
Sicher sind auch gute Vorsätze, die man sich selbst schenkt mit derartigen Optionen kombinierbar. Wenn es also um das neue Jahr oder auch Jahrzehnt geht...
Was meinen wir mit unseren guten oder gar besten Wünschen? Wen beziehen wir dabei ein? Welche Aspekte unseres Selbst? Wen von unserer Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft... weitere Menschen? Wie ernst meinen wir es? Wie sehen die nächsten Schritte aus?
Damit ein Jahr oder auch Jahrzehnt gut werden kann, macht es durchaus Sinn, auch andere um sich herum einzubeziehen. Wie weit das reicht, kommt auf den eigenen "Gemeinsinn" an.
Deshalb uns allen alles Gute und beste Wünsche zu den anstehenden Herausforderungen im neuen Jahr(zehnt) im Sinne von Worten, denen Taten folgen!
Wolfgang Fänderl
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... dann erst recht!
Geschrieben von: Alexander Greisle () am 07-01-2010 09:03