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Jun 07 2009
Die Bilanz für harte und weiche Faktoren im Gemeinwesen und in Unternehmen Drucken E-Mail
Geschrieben von Dr. Helmut Volkmann, Dr. Bernhard Albert & Wolfgang Fänderl   
Sonntag, 7. Juni 2009
 

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gb-konto-1.jpgDen Zustand eines Unternehmens, einer Organisation, eines Netzwerks, einer Kommune, einer Region oder eines Landes transparent und partizipativ auf einen Index zu bringen, der sich aus wohlüberlegten Abwägungen vielschichtiger Faktoren ergibt... das ist die Besonderheit der Gestalt-Balance oder auch Bilanz für Zukunftschancen.

WAS

Einführung

Unternehmen sind am Markt dem ständigen Wettbewerbsdruck der Konkurrenz ausgesetzt. Um ihre Position behaupten zu können, müssen sie ihre eigene Leistungsfähigkeit ständig verbessern, die Marktentwicklung vorausschauend beobachten und rechtzeitig Vorsorge für Innovationen treffen und diese umsetzen.

Sie dürfen nicht nur reagieren, sondern müssen mit hoher Kreativität und Flexibilität agieren. Die Qualität der Führung und die Kompetenzen der Mitarbeiter bedürfen ebenfalls einer ständigen Anpassung und Weiterentwicklung zur Meisterung der Herausforderungen.

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Auch Regionen und Kommunen stehen im Wettbewerb untereinander. Sie konkurrieren mit ihren Standortvorteilen um die Gunst der Unternehmen, damit Arbeitsplätze entstehen; und sie messen sich aneinander in ihren Angeboten und in der Lebensqualität, die sie und ihre Bevölkerung geschaffen haben.

Gleichzeitig müssen sie miteinander kooperieren, um die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur und deren Vernetzung gewährleisten zu können. Zwischen Zentralregierung, Ländern und Kommunen muss ein geregeltes Miteinander organisiert werden.

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Unternehmen wiederum profitieren von den Angeboten an Infrastruktur und von günstigen politischen Rahmenbedingungen für ihre unternehmerische Entfaltung. Zudem nutzen sie die Qualifikationen und das Engagement der Erwerbstätigen, die von der Infrastruktur und Lebensqualität der Region geprägt werden.

Bürgerinnen und Bürger haben einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung im Lande. Ihre Einstellungen zum Staat, zu den politisch Verantwortlichen und auch zum jeweiligen Arbeitgeber beeinflussen entscheidend das Miteinander. Ihre Berufs- und Lebenserfahrung bildet das Humanpotenzial, von dem in unserer Wissensgesellschaft die Möglichkeiten unternehmerischer Gestaltung mehr denn je abhängen.

Bürger, Unternehmen und Kommunen - in Erweiterung auch Netzwerke, Regionen und Nationen - sind sehr unterschiedliche 'Gestalten', die das gemeinsame Interesse haben, ihre Position im Umfeld zu behaupten und weiterzuentwickeln. Sie sind gleichermaßen auf eine gezielte Gestaltung und Verbesserung ihrer Zukunftschancen angewiesen.

Das Verfahren der „Gestalt-Balance" bzw. der "Bilanz für Zukunftschancen" ermöglicht eine Bestandsaufnahme und macht Handlungsdruck und Handlungsoptionen sichtbar. Mit ihm wird nicht nur festgestellt, welche Zustände gegeben sind und von welchen positiven und negativen Einflüssen diese abhängen, sondern auch aufgezeigt, wo die wichtigsten Stellschrauben für Veränderung liegen.

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Kurzbeschreibung

Vergleichbar mit einer kaufmännischen Bilanz wird aufgezeigt, über welche Aktivposten die Gestalt verfügt, die ihr Optionen zum Handeln verschaffen, und welche Passivposten ihr gegenüber stehen, die die Verantwortlichen in Bedrängnis bringen und die Entwicklungs- und Lebensfähigkeit der jeweiligen Systeme beschränken.

Bei der Aufstellung dieser Balance-Rechnung wird über die "harten Fakten" hinaus besonders auch der Einfluss der sogenannten "weichen Faktoren" erfasst. Dazu gehören auf der Aktivseite Wissen und kooperative Verhaltensweisen, auf der Passivseite drückende Probleme, aber auch überzogene Ansprüche.

Für die Aufstellung der Bilanz werden insgesamt acht große Komplexe in mehrfacher Untergliederung bewertet:

  1. das Humanpotenzial, über das die Bevölkerung bzw. das Unternehmen verfügt
  2. die Handlungsfähigkeit und die Wertschöpfungskraft der Unternehmen
  3. die gesellschaftlichen Lebensverhältnisse
  4. die materielle Lebensbasis (u.a. die Infrastrukturen)
  5. die identitätsstiftende Systemgestaltung und Regulation seitens der Politik
  6. die Einflüsse aus den herrschenden Verhältnissen von Macht und Gegenmacht sowie der Wahrnehmung von Verantwortung
  7. die Einflüsse aus Außenbeziehungen und der Globalisierung
  8. der natürlich-ökologische Zustand der Lebenssysteme in dieser Region

Um die monetär nicht bewertbaren Größen vergleichbar zu machen, wird ein Punkteverfahren angewendet. Dabei werden die einzelnen Bewertungen anhand der vergebenen Punkte zu verdichteten Aussagen zusammengefasst.

Durch Gegenüberstellung der mit Punkten bewerteten Aktiva und Passiva lässt sich nach einer Formel ein Index berechnen. Dieser repräsentiert den Gesamtzustand für Wohlfahrt (W), Harmonie (H), Aktionsfähigkeit (A), Lebensqualität (L) und Entwicklungsfähigkeit (E) und heißt deshalb WHALEX. Der Index zeigt an, ob beispielsweise eine Kommune im Gesamtkontext aller Einflüsse über Handlungsoptionen verfügt (Index größer 1,0) oder ob sie unter Handlungsdruck steht (Index kleiner 1,0).

whalex-quotient.jpg

Die Beteiligten, die sich zu einer Bewertung zusammenfinden, bilden sich im Meinungsaustausch ein Urteil über die herrschenden Zustände. Es geht bei der Bewertung der Zustände für eine Gestalt um intersubjektive Einschätzungen, die durch Gespräche in der Bewertungsgruppe und möglicherweise anschließende Diskussionen mit weiteren geladenen Gästen schrittweise objektiviert werden.

Angestrebt wird ein möglichst umfassender Querschnitt an Urteilen zum Gesamtzustand der zu bewertenden Gestalt. Ist eine Gestalt-Balance einmal erstellt, so kann sie auf Basis von Ereignissen und Handlungen fortgeschrieben werden. Auf diese Weise ergibt sich ein permanenter Diskurs als Basis für eine aktive Zukunftsgestaltung zur Sicherung und Weiterentwicklung der bewerteten Gestalten.

Der Ansatz der Gestalt-Balance zusammen mit dem Computerprogramm WHALEX ist äußerst flexibel einsetzbar. Die Skalierung, diskret und gleitend angelegt, fokussiert sich auf eine dimensionslose Zahl, die unabhängig von einem gewählten Maßsystem ist. Das gleiche Bewertungsverfahren kann für alle Arten von Gestalten herangezogen werden. Mit Hilfe der Gestalt-Balance und dem WHALEX werden vernetzte Strukturen sichtbar gemacht, die als Baum in einem Standardrahmen unter praktischen Aspekten wie z. B. Systemstabilität, Verantwortung, Betroffenheit, Einflussnahme geordnet sind.

Ziele

Ziel ist, den Zustand eines Unternehmens, einer Organisation, eines Netzwerks, einer Kommune, einer Region oder eines Landes als Ganzes aus Sicht von Mitarbeitern, Kunden, Bürgern oder anderen Interessentengruppen in einer gemeinsamen Diskussion zu bewerten. Dabei werden die Informationsflut und die überbordende Vielfalt der Eindrücke auf den Punkt gebracht und buchhalterisch gegenüber gestellt.

Die Komplexität der Gestalten wird dabei bewusst erhalten, so dass Kontexte und Wechselwirkungen jederzeit sichtbar gemacht werden können. Auch bei der Reduktion oder Fokussierung auf einzelne Aspekte, bleiben der Bezugsrahmen und die Grundlagen transparent und nachvollziehbar.

Die Analyse der Bewertungen und Konstellationen der Bilanz für Zukunftschancen liefert Hinweise zum Handlungsbedarf und notwendigen Prioritäten und Initiativen. Die Beteiligung von Mitarbeitern, Bürgern und anderen Interessengruppen (Stakeholdern) sorgt nicht nur für eine fundiertere Bewertung sondern auch für eine stärkere Identifikation mit ihrem Unternehmen, ihrer Organisation, ihrer Kommune, ihrer Region oder ihrem Land und mobilisiert ihr Engagement.

Ziel dieser Bewertung ist es, eine Grundlage zu schaffen, mit der Unternehmen und Gemeinwesen ihren Handlungsrahmen dauerhaft verbessern und ihre Zukunftsfähigkeit steigern können.

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Kontext

XENIA-Initiative:  Die erste öffentliche Präsentation zur Gestalt-Balance war 1988 bei einer OECD-Konferenz in Tokio. Die erste Veröffentlichung erfolgte 1991 in gdi impuls 2/91 (Sonderdruck verfügbar). Es folgten Vorträge und ab 1995 Messen und  Piloterprobungen. Das Verfahren "Zukunftsbilanz" wurde inzwischen mehrfach praktisch erprobt. Bewertungen für Deutschland, Bayern, Vorpommern und eine bayerische Kommune können vorgelegt werden.

Die Ursprünge der Gestalt-Balance liegen in der Welt der Wirtschaft mit ihren Zahlen. Die wesentliche Aussage über den Zustand eines Unternehmens wird auf die Zahl(en) für Gewinn oder Verlust verdichtet. Vergleichbare Aussagen über den Zustand einer Gesellschaft als Ganze mit ihren Regionen und Kommunen gibt es nur in partiellen Aussagen in Form von Rangreihen, Ratings, Indikatoren, Meinungsbefragungen und noch Indices. Allerdings sind Aussagen zu den „weichen Faktoren" eingeschlossen. Die Kombination beider Ansätze wird mit der Gestalt-Balance erreicht. Die Welt der Wirtschaft wird in den Kontext der Gesellschaft gerückt.

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WER

Zielgruppe

Die Bilanz wird im gemeinsamen Diskurs von Beteiligten und Betroffenen erstellt. Teilnehmen können alle, die jeweils im zu bewertenden Wirkungsbereich, der Gestalt, Verantwortung tragen und/oder dort leben und arbeiten:

  • Bürger aus Kommunen und Regionen
  • Mitarbeiter ebenso wie Kunden und Lieferanten aus Unternehmen und Organisationen
  • politisch Verantwortliche und unternehmerische Entscheidungsträger
  • Vertreter von Institutionen, Netzwerken, dezidierten Aufgabenbereichen und von Interessengruppen

Initiator

Dr. Helmut Volkmann (1936), Dipl.-Ing. arbeitet als Organisations- und Kommunalentwickler - nach über 45 Jahren Erfahrung beim Management von Projekten der Organisationsplanung und der Software-Entwicklung in der Industrie (Siemens AG). Er ist Pionier im Bereich der interaktiven Moderation und der Gestaltung von Großgruppen-Arrangements (Informationsmärkte) für Führungskräfte und Vordenker bei der Förderung von Partizipation in Unternehmen und Organisationen, auch im kommunalen Bereich.

Mit der Forschungsinitiative XENIA, Stadt des Wissens und Stätte der Begegnung, hat er neue Formen des Wissens- und Innovations-Managements für systemische Entwicklungen erschlossen. Ein Baustein ist die Gestalt-Balance als Teil eines Gesamtkonzepts zur Zukunftsfähigkeit der Wissens- und Zivilgesellschaft.

Seit 1999 ist er selbständiger Berater für die Planung und Begleitung komplexer Vorhaben zur Zukunftsgestaltung: Projekt- und Prozess-Design, Methodenberatung und systemische Trainings.

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Aktuelles Begleitnetzwerk

2009 konstituierte sich eine Gruppe von Zukunftsforschern und Methodenexperten, die mit der Gestalt-Balance ganzheitliche Analysen unseres Gemeinwesens und seiner Strukturen ermöglicht und Unternehmen, Organisationen, Kommunen und Regionen in ihrer Entwicklung fördern und unterstützen kann.

Mit dabei ist der Politikwissenschaftler Dr. Bernhard Albert, der Unternehmen und Organisationen vor dem Hintergrund der wissenschaftlich orientierten Zukunftsforschung im Feld des Zukunftsmanagements und bei taktischen und strategischen Entscheidungsprozessen berät.

Als langjähriger Partner von Dr. Volkmann unterstützt Wolfgang Fänderl Päd.M.A., als Vernetzungsberater, Sozialwissenschaftler, Methodenexperte und Gemeinsinn-Fachmann diese Bilanz für Analysen und Aktionsforschungen. 

WIE 

Das Bilanzierungsprogramm

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Die Bilanz für Zukunftschancen ist - wie der Name andeutet - dem Verfahren der kaufmännischen Bilanzierung nachempfunden. Es werden für eine bilanzierende Einheit, beispielsweise eine Kommune oder Region, aber auch ein Unternehmen, harte Fakten (Ausstattung/ Infrastruktur; Schulden) und weiche Faktoren (Wissen; Probleme) nach Aktiva und Passiva getrennt bewertet. Die Bewertung erfolgt nach einem Punkteverfahren auf Basis eines Standardmodells.

Die Bilanz für Zukunftschancen ist mehr als ein Ranking-System, das vergleichbare Leistungen lediglich in eine Reihenfolge bringt. Sie ist eher vergleichbar mit einem Benchmarking-System, das die Abstände zwischen den Gestalten deutlich macht. Jenseits dieser Vergleichsmöglichkeiten verdeutlicht sie aber auch die Differenz zwischen Ist- und Wunschzustand und macht Handlungsmöglichkeiten und Handlungserfordernisse als Basis von Zukunftsgestaltung sichtbar.

Der Aufbau

Der Umfang einer Bewertung erstreckt sich über 8 Komplexe und 64 Bereiche, die noch einmal gegliedert sind in Positionen und Aspekte. Wie tief man in die Bewertung jenseits der zweiten Ebene einsteigt, hängt vom Interesse, dem Zeitbudget und der Intensität ab, die von der jeweiligen Bewertungsgruppe bzw. den Auftraggebern aufgebracht wird:

whalex-pyramide.jpg

Die Darstellungsformen

Das Computerprogramm WHALEX kann die eingegebenen Daten in dreierlei Form darstellen:

a) Punktevergabe und Indexanzeige

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In jeder Bewertungsebene können hier für Aktiva und für Passiva Punkte vergeben und eingesehen werden (im Beispiel Punktevergabe von 1 bis 8). Der Quotient des WHALEX wird als Zahl in der mittleren Spalte angezeigt.

b) Waage-Darstellung

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In dieser Ansicht wird schnell deutlich, ob es ausreichend Handlungsoptionen für das bewertete Feld gibt (Freiraum rechts / grün), oder ob man bereits unter Handlungsdruck geraten ist (Freiraum links / rot).

c) Spinnweb-Analyse

gb-stern.jpg

Diese Darstellung eignet sich besonders für einen übersichtlichen Vergleich unterschiedlicher Bewertungszusammenhänge. Es ist möglich die Bewertungen mehrerer Gestalten für die Darstellung im Vergleich aufzurufen.

Das Vorgehen

Zunächst wird geklärt und bestimmt, welche Einheiten (Unternehmen, Organisationen, Netzwerke, Kommunen, Regionen) bewertet werden und was mit der Bewertung bewirkt werden soll (Ergebnisnutzen).

Dann ist die Form des Vorgehens festzulegen:

  • 1-2-Tages-Veranstaltung z.B. mit Mitarbeitern, Bürgern oder Kunden
  • Bewertung im Rahmen eines Infostandes / einer Aktion
  • langfristige Bewertung mit mehreren Bewertungseinheiten über einen längeren Zeitraum
  • vergleichende Bewertung unterschiedlicher Gruppen bzw. mit Vergleichsgruppen)
  • ...

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Die Beteiligten sind in das System des WHALEX einzuführen.

Zu Beginn werden die Kontenblätter erläutert und an Kleingruppen verteilt, um im Dialog eine "intersubjektive" Bewertung zu erhalten.

Insbesondere wenn es sich um größere Kleingruppen handelt (ideal sind 8 Gruppen - je eine für einen Komplex) ist ein abgestufter Gruppenprozess mit Phasen der Erarbeitung, Präsentation und Abstimmung für die 8 Komplexe erforderlich. Es empfiehlt sich, mit einer Bewertung auf der 3. Ebene einzusteigen und die Aspekte der 4. Ebene vor allem als Erläuterungen zu den Positionen einzusetzen.

Ist von vornherein eine vergleichende Betrachtung (Zeitvergleich, Gestaltenvergleich) Ziel des Prozesses, so ist eine Bewertung auf der 2. Ebene sinnvoll, mit gezielten Vertiefungen in Bereichen, die als besonders wichtig oder problematisch betrachtet werden. Blitz-Bewertungen (z.B. während einer Ausstellung) können für Vergleiche auch von einzelnen Personen auf Ebene 1 vorgenommen und diskutiert werden.

Die Zahlen werden nach ausreichender Diskussion durch die Moderation in das Computerprogramm eingespeist. Auf eine direkte Eingabe in den Computer durch die Teilnehmenden wird aus Gründen der Qualitätssicherung und Gruppendynamik verzichtet.

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Einsatzmöglichkeiten

Der WHALEX kann in unterschiedlichen Einsatzbereichen genutzt werden:

  1. Consulting:  Unternehmens- und Institutionenberatung bei Vorhaben der Organisationsentwicklung, der strategischen Planung und des Zukunftsmanagements.
  2. Veränderung: Identifikation der relevanten Handlungsfelder für die Umgestaltung von Organisationen und Unternehmen
  3. Entwicklung: Durchführung von Gestaltbewertungen für Regionen, Landkreise und Kommunen mit dem Ziel einer verbesserten Regional- oder Kommunalentwicklung.
  4. Rating: Durchführung von vergleichenden Gestaltbewertungen für Kommunen oder Unternehmen zur Identifikation vorhandener Handlungs- und Entwicklungsbedarfe. 
  5. Analysen: Vergleichende Bewertungen im Kontext von Innovationsvorhaben und Standortverlagerungen mit Entwicklungsanalysen und Entwicklungsprognosen 
  6. Methodik: Weiterentwicklung der Methodik, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung der Analysen, unterstützt durch eine begleitende Aktionsforschung in Kooperation mit Forschungsinstitutionen 
  7. Kultur: Untersuchung historischer Prozesse im Spiegel der Gestalt-Balancen von Beteiligten und Betroffenen 
  8. Forschung: Identifikation von tiefer liegenden Ursachen für Konflikte und Entwicklungsverzögerungen - systematische Wahrnehmung komplexer Umfelder

Weiterentwicklung

Die Bilanz für Zukunftschancen kann schon heute in vollem Umfang eingesetzt werden. Es sind jedoch weitere Entwicklungsschritte erforderlich, um daraus ein allgemein anerkanntes Instrument zu machen:

  • Aktionen zur Erprobung
  • Systematische Auswertung von Erfahrungen
  • Wissenschaftliche Fundierung der Standardfragen
  • Erweiterung des Computerprogramms
  • Weiterentwicklung der Methodik
  • Aktionen in Verbindung mit Medien

Wer daran mitwirken möchte, kann sich gerne bei uns melden!

Literaturhinweise

Buchbeitrag: Volkmann, Helmut: Die Gestalt-Balance. Bilanzen für die Gemeinschaft..., in: Hill, Herrmann / Klages, Helmut (Hrsg.): Die Rolle der Politik im Neuen Steuerungsmodell, Raabe Verlag, Düsseldorf 1998.

Broschüre: Volkmann, Helmut: Die Gestalt-Balance: Bilanz unserer Zukunftschancen. Eine Systematik zur Erhebung, Bewertung und Darstellung gesellschaftlicher Potenziale, Siemens AG, München 1998. 

KONTAKTE

Dr. Helmut Volkmann
Verdistr. 4
85598 Baldham

Dr. Bernhard Albert
Mulanskystr. 23
60487 Frankfurt a.M.
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www.bealbert.de

Wolfgang Fänderl
Richard-Strauss-Str. 40
81677 München
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www.vernetzungsberatung.de

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