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Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz: „Immer mehr Unternehmen und Betriebe in Baden-Württemberg engagieren sich bürgerschaftlich". Deshalb veröffentlichte die Stabsstelle ein Handbuch zum Thema.
WAS
„Die Bereitschaft der Unternehmen und Betriebe, sich für die Gesellschaft zu
engagieren und noch mehr Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen, wird
von der Landespolitik positiv begleitet und gefördert“, sagte Arbeits- und Sozialministerin
Dr. Monika Stolz anlässlich der Herausgabe des Praxishandbuches „Unternehmerisches
Bürgerschaftliches Engagement“ am 12. März 2009 in Stuttgart.
Mit Unterstützung
der Landesstiftung Baden-Württemberg habe das Land als eines der ersten
Bundesländer in einem Modellprojekt bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen
und Betrieben im Rahmen lokaler und regionaler Gesamtkonzepte untersucht und
gefördert. „Mit dem Modellprojekt ‚Unternehmen BE‘ haben wir Erkenntnisse gewinnen
können, die auch auf andere Regionen und Standorte im Land, auf verschiedene
Branchen und unterschiedliche Unternehmensgrößen übertragbar sind“, erläuterte die
Ministerin.
Der Geschäftsführer der Landesstiftung, Herbert Moser, begründete das
Engagement der Landesstiftung: „Gesellschaft lebt von einem solidarischen Miteinander
aller Beteiligten. Das bürgerschaftliche Engagement – auch der Unternehmen – ist dafür
ein wichtiger Nährboden. Die Landesstiftung sieht es als eine wichtige Aufgabe an,
Ideen und Maßnahmen zu befördern, die dieses Engagement weiter festigen.“
Die Erfahrungen aus dem dreijährigen Modellprojekt werden in dem Handbuch
„Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement fördern“, das vom Ministerium für
Arbeit und Soziales Baden-Württemberg und der Landesstiftung herausgegeben wurde,
dargestellt. Das Handbuch enthält zahlreiche Anregungen und Praxisbeispiele für
vorbildhaftes „Unternehmensbürgertum“ und erklärt anschaulich am Beispiel von
Unterstützungsmöglichkeiten und Arbeitshilfen, wie unternehmerisches
bürgerschaftliches Engagement vor Ort mit Leben erfüllt werden kann.
Ein gelungenes
Modell ist die WABE gGmbH. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Sick AG und August
Faller KG, der Stadt Waldkirch und dem WABE e.V. Dort können sich arbeitslose
Menschen durch Qualifizierung wieder fit für den Arbeitsmarkt machen.
Mit dem
Praxishandbuch sollen die Akteure vor Ort in systematisierter und praxisnaher Form
Wissen und Informationen für erfolgreiche Kooperationen und Aktivitäten an die Hand
bekommen.
Mit dem Handbuch will die Landesregierung die Basis für eine konstruktive
und zielgerichtete Begleitung und Förderung von bürgerschaftlichem Engagement der
Unternehmen in Baden-Württemberg schaffen. „Ich hoffe, dass die Ergebnisse und
Hinweise aus dem Handbuch viele weitere Unternehmen dazu ermutigen, durch
eigenes Engagement das gute soziale Miteinander in Baden-Württemberg weiter zu
stärken“, so Monika Stolz weiter.
Das Handbuch „Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement fördern“ kann
kostenlos bezogen werden vom Ministerium für Arbeit und Soziales, Broschürenstelle,
Schellingstr. 15, 70174 Stuttgart.
Unter folgendem Link steht es zum Download zur Verfügung: http://www.sozialministerium.de/fm7/1442/Handbuch-Unternehmen-BE.487344.pdf (2,2 MB)
Kontext
Das Modellprojekt „Unternehmen BE“ war ausgerichtet auf drei Regionen und zwei
Städte. Modellregionen waren die Region Bodensee, die Region Rhein-Neckar und die
Region Südbaden. Modellstädte waren Rottenburg und Reutlingen. In jedem Gebiet und
an jedem einzelnen Standort wurden von Oktober 2005 bis Ende September 2008
unterschiedliche Wege erprobt, wie unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement
gefördert werden kann.
Nach einer dreijährigen Laufzeit wurden die Projekte ausgewertet.
“Unternehmen BE“ wurde finanziert aus Mitteln der Landesstiftung Baden-Württemberg
gGmbH, Programm „Botschafter für das Bürgerland und Werbung für das
Bürgerengagement“.
Kontakt
Necla Karaburun
Referat 15 / Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste
Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
Schellingstr. 15, D-70174 Stuttgart
Tel-Nr. 0711 123-3863
Fax Nr. 0711 123-3989
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Gibt es das auch in Bayern?
Geschrieben von: arthur digby sellers () am 30-06-2009 09:51