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Mär 21 2009
Praxishandbuch um unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement zu fördern Drucken E-Mail
Geschrieben von Necla Karaburun   
Samstag, 21. März 2009
 

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ministerium_bwb-buchArbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz: „Immer mehr Unternehmen und Betriebe in Baden-Württemberg engagieren sich bürgerschaftlich". Deshalb veröffentlichte die Stabsstelle ein Handbuch zum Thema.

 

WAS

„Die Bereitschaft der Unternehmen und Betriebe, sich für die Gesellschaft zu engagieren und noch mehr Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen, wird von der Landespolitik positiv begleitet und gefördert“, sagte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz anlässlich der Herausgabe des Praxishandbuches „Unternehmerisches Bürgerschaftliches Engagement“ am 12. März 2009 in Stuttgart.

Mit Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg habe das Land als eines der ersten Bundesländer in einem Modellprojekt bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen und Betrieben im Rahmen lokaler und regionaler Gesamtkonzepte untersucht und gefördert. „Mit dem Modellprojekt ‚Unternehmen BE‘ haben wir Erkenntnisse gewinnen können, die auch auf andere Regionen und Standorte im Land, auf verschiedene Branchen und unterschiedliche Unternehmensgrößen übertragbar sind“, erläuterte die Ministerin.

Der Geschäftsführer der Landesstiftung, Herbert Moser, begründete das Engagement der Landesstiftung: „Gesellschaft lebt von einem solidarischen Miteinander aller Beteiligten. Das bürgerschaftliche Engagement – auch der Unternehmen – ist dafür ein wichtiger Nährboden. Die Landesstiftung sieht es als eine wichtige Aufgabe an, Ideen und Maßnahmen zu befördern, die dieses Engagement weiter festigen.“

Die Erfahrungen aus dem dreijährigen Modellprojekt werden in dem Handbuch „Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement fördern“, das vom Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg und der Landesstiftung herausgegeben wurde, dargestellt. Das Handbuch enthält zahlreiche Anregungen und Praxisbeispiele für vorbildhaftes „Unternehmensbürgertum“ und erklärt anschaulich am Beispiel von Unterstützungsmöglichkeiten und Arbeitshilfen, wie unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement vor Ort mit Leben erfüllt werden kann.

Ein gelungenes Modell ist die WABE gGmbH. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Sick AG und August Faller KG, der Stadt Waldkirch und dem WABE e.V. Dort können sich arbeitslose Menschen durch Qualifizierung wieder fit für den Arbeitsmarkt machen.

Mit dem Praxishandbuch sollen die Akteure vor Ort in systematisierter und praxisnaher Form Wissen und Informationen für erfolgreiche Kooperationen und Aktivitäten an die Hand bekommen.

Mit dem Handbuch will die Landesregierung die Basis für eine konstruktive und zielgerichtete Begleitung und Förderung von bürgerschaftlichem Engagement der Unternehmen in Baden-Württemberg schaffen. „Ich hoffe, dass die Ergebnisse und Hinweise aus dem Handbuch viele weitere Unternehmen dazu ermutigen, durch eigenes Engagement das gute soziale Miteinander in Baden-Württemberg weiter zu stärken“, so Monika Stolz weiter.

Das Handbuch „Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement fördern“ kann kostenlos bezogen werden vom Ministerium für Arbeit und Soziales, Broschürenstelle, Schellingstr. 15, 70174 Stuttgart.

Unter folgendem Link steht es zum Download zur Verfügung: http://www.sozialministerium.de/fm7/1442/Handbuch-Unternehmen-BE.487344.pdf (2,2 MB)

Kontext

Das Modellprojekt „Unternehmen BE“ war ausgerichtet auf drei Regionen und zwei Städte. Modellregionen waren die Region Bodensee, die Region Rhein-Neckar und die Region Südbaden. Modellstädte waren Rottenburg und Reutlingen. In jedem Gebiet und an jedem einzelnen Standort wurden von Oktober 2005 bis Ende September 2008 unterschiedliche Wege erprobt, wie unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement gefördert werden kann. Nach einer dreijährigen Laufzeit wurden die Projekte ausgewertet.

ministerium_bwb-logo “Unternehmen BE“ wurde finanziert aus Mitteln der Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH, Programm „Botschafter für das Bürgerland und Werbung für das Bürgerengagement“.  

Kontakt

Necla Karaburun
Referat 15 / Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste
Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
Schellingstr. 15, D-70174 Stuttgart
Tel-Nr. 0711 123-3863
Fax Nr. 0711 123-3989
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Gibt es das auch in Bayern?

Geschrieben von: arthur digby sellers () am 30-06-2009 09:51

Gibt es das auch in Bayern?

Geschrieben von: arthur digby sellers am 30-06-2009 09:51

Ich halte das ja für ein sehr vorbildliches Projekt. Das sollte man bekannter machen. Gibt es so etwas auch in Bayern oder anderen Bundesländern oder ist BWB da alleiniger Vorreiter?

 

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