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Visionen finden, Wandel gestalten, Veränderungen bewältigen und Konflikte lösen ... wie geht das? Die Tagung von 13. bis 15.03.2009 in Loccum diente zur Entwicklung gemeinsamer Programme zur Vermittlung von kooperativem Know-how (mit Bildern und Bericht)
WAS
Die Gestaltung von Wandel und Reformen gelingt, wenn Betroffene und Geforderte in kooperative Verfahren eingebunden sind. Dies gilt für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirche und Bildung gleichermaßen. Die aktuellen Herausforderungen sind so komplex, dass sie nur in gemeinsamer Abstimmung erfolgreich angegangen werden können.
Welche Kompetenzen braucht es dazu? Welches Wissen, welche Fertigkeiten, Fähigkeiten, Haltungen und Zuständigkeiten brauchen Verfahrensgestalter? Und wie können diese ausgebildet und gestärkt werden? Wir laden Praktiker und Theoretiker kooperativer Verfahren ein, gemeinsam und praktisch an eigenen Programmen, Strategien und Curricula zu arbeiten, um in unseren jeweiligen Tätigkeitsfeldern Kompetenzen zu entwickeln und zu stärken.
Wer hochkompetent und erfahren ist, hat Meisterschaft erlangt. Aber Kompetenz setzt nicht nur technisches und methodisches Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten, Haltungen und Einstellungen voraus. Kompetent zu sein, heißt auch, zuständig und befugt zu sein. Denn was hilft professionelles Wissen, wenn es an Zuständigkeit und Ermächtigung fehlt?

Wir wollten bei der Tagung diese Machtaspekte mitdenken, um wirksame Lernprogramme und Profilierungsstrategien zur Entwicklung prozeduraler Kompetenzen in Organisationen, Unternehmen und Institutionen zu entwerfen. Am Ende stand die Vereinbarung gemeinsamer Unterstützungsprojekte.
Ein inhaltlicher Bericht kann hier heruntergeladen werden:
Procedere-Werkstattbericht: Kompetenzen (PDF, 2,5 MB)
WER
Zielgruppe
Fachkolleginnen und Kollegen aus Beratung, Moderation, Forschung und Bildung, Interessentinnen und Interessenten
Initiatoren
Procedere versteht sich als transdisziplinärer, anwendungsorientierter Verbund für Forschung und Entwicklung, Anwendung und Vermittlung, Förderung und Werbung prozeduralen Denkens und Handelns in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Verbund kooperieren Menschen und Institutionen aus Wissenschaft und Praxis, die die soziale Verfahrensdimension an sich (unabhängig vom Anwendungsbereich) differenziert betrachten und zu deren besseren Einsatz zum Wohle anderer beitragen wollen.

Angesprochen waren sowohl reflektierende Praktiker (wie Berater, Moderatoren, Trainer, Projekt-/Programmleiter ...) als auch anwendungsorientierte Wissenschaftler, die sich dieser Zielsetzung als Ganzes verpflichtet sehen und bereit sind, prozedurales Gespür in ihrem jeweiligen Wirkungskreis als auch gemeinsam voranzutreiben - sei es lokal, regional oder auch im globalen Maßstab; www.proceder.org
Organisationsteam
Raban Daniel Fuhrmann, Oliver Kuklinski, Christopher Gohl aus Konstanz, Hannover und Heidelberg (vgl. Kontakt)
WIE
Programm
Hier nur ein kurzer Überblick zu den Programmpunkten. Mehr zu den Inhalten auf www.procedere.org
Freitag, 13. März
ab 15:30 Ankommen, Anmelden, Kaffee + Kuchen
16:30 Willkommen, Einführung, Vorstellungen, Erwartungen
17:00 -18:30 Kompetenzen lernen: Erkenntnisse aus der Hirn- und Lernforschung (Dr. Hannelore Küpers, Hochschule Bochum)

18:30 Abendessen
19:15 - 22:00 VitaminBCafé (Kontakte knüpfen, die gut tun!)
Samstag, 14. März
08:30 Andacht und Frühstück
09:15 -10:30 Fertigkeiten - Methoden- und Verfahrenskompetenzen
1. Ich Ragna Riensberg (NaSchEi-Agentur, Hamburg) 
2. Beziehung Wolfgang Fänderl (Netzwerk Gemeinsinn, München) 
3. Bezug Markus Weißkopf (Haus der Wissenschaft Braunschweig)
4. Rahmen Christiane Howe (ZTG-Berlin, NEXUS, Berlin) 
5. Dynamik Christian Rapp (Hochschule Wintherthur) 
6. Zweck Oliver Kuklinski (PlanKom Hannover)
Austausch in Kleingruppen

10:45 - 11:30 Fähigkeiten - Konzeptions- und Prozeßkompetenzen
1. Haltung Dr. Eike Messow (Jacobs University Bremen) 
2. Prozeßkunst Dr. Minu Hemmati, Berlin 
3. Strategie Christopher Gohl, IFOK Bensheim
11:45 - 12:30 Zuständigkeiten - Umsetzungs- und Metakompetenzen
1. Macht
2. Kopplung
3. Kontakte OB Dr. Hans-Jürgen Schimke, Gemeinde Laer

12:30 Mittagessen (Klosterführung um 13:15)

14:00 - 15:00 Meisterschaft entwickeln: Lehren aus der Handwerker- und Künstlergeschichte Raban Daniel Fuhrmann (ZTG TU Berlin, ReformAgentur Konstanz)
 
15:00 - 18:30 Kompetenzen erlangen (dazwischen Kaffeepause) Programmwerkstätten: Ansätze, Strategien, Curricula entwickeln

18:30 Abendessen
20:15 - 21:15 Rythmic-Speeddating
Sonntag, 15. März
8:30 Andacht und Frühstück
9:30 - 11:00 Kompetenzprogramme - Projekte stellen sich vor Gallery Walk

11:30 - 12:30 Vereinbarungen und Abschluß

12:30 Mittagessen
14:00 Bus zum Bahnhof Wunstdorf
Organisatorisches
Die Tagungsgebühr für Übernachtung, Verpflegung und Programm betrug 160,- €.
Kontakte
Anmeldung
Inge Senne
Evangelische Akademie
Loccum
31545 Rehburg-Loccum
Tel.: 05766/81-115
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www.loccum.de
Konzept / Moderation
Oliver Kuklinski
Simone Neddermann, PlanKom
Brehmstraße 38,
30173 Hannover
Tel.: 0511/855 953
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www.plankom.net
Procedere und Presse
Raban Daniel Fuhrmann, ReformAgentur
Wetzsteinstr. 12,
78465 Konstanz-Dettingen
Tel.: 07533/936 673,
Mobil: 0179/46 88 456
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www.reformagentur.de
Die Bilder sind von Wolfgang Fänderl.
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