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Zu Hause zwischen den Kulturen: Wer bist Du? Im Rahmen einer interaktiven Lesung lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin am Montag, 18. Februar 2008 SchülerInnen ab 15 Jahren ein, anhand von zwei Büchern über das Zusammenleben der Kulturen im jugendlichen Alltag zu diskutieren. Eine Lesereise zwischen Deutschland, Türkei und anderswo.
WAS
In Berlin leben 184 verschiedene Nationalitäten zusammen. Knapp 150 000 Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit sind hier zu Hause, hinzu kommen diejenigen mit türkischer Abstammung und deutschem Pass. Jugendliche mit Migrationhintergrund fühlen sich oft hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Kulturen, in denen sie leben. Manchmal erscheinen die Regeln der einen Kultur nicht mit denen der anderen vereinbar, was nicht nur zu Konflikten führen kann, sondern auch die Frage nach der eigenen Identität aufwirft.
"Wer bin ich und wo gehöre ich hin?" - diese Frage stellen sich Jugendliche aller Kulturen. Nicht selten wird die Beantwortung dieser Frage durch gesellschaftliche Vorurteile erschwert, mit denen sich Jugendliche unterschiedlicher kultureller Identitäten konfrontiert sehen. Wie nehmen wir uns gegenseitig war, wie unterscheidet sich diese Fremdwahrnehmung von unserem eigenen Selbstverständnis? Zwischen welchen unterschiedlichen kulturellen Anforderungen und Identitäten leben junge Menschen heute in Deutschland?
WER
Zielgruppe:
SchülerInnen ab 15 Jahren, einzeln oder im Rahmen von Schulklassen
Referenten/Referentinnen:
Yadé Kara liest aus Ihrem Roman "Selam Berlin"; Mely Kiyak trägt aus dem von ihr mitverfassten Band "Zweiheimisch Bikulturell leben in Deutschland" vor. Diskutieren wird außerdem Betül Yilmaz, Betreiberin des Forums www.muslimische-stimmen.de .
Veranstalter:
Friedrich-Ebert-Stiftung
WIE
Als interaktiver Gegenentwurf zur klassischen Lesung stellt das Format des literarischen Fishbowl den Austausch zwischen Autorinnen und Jugendlichen in den Vordergrund. Kurze Leseeindrücke wechseln mit Diskussionsrunden, wobei im Stuhlkreis des Fishbowls neben den Vortragenden immer Platz für Mitdiskutant/innen aus dem Publikum ist.
Methodischer Hinweis "Fishbowl" (Innen- und Außenkreismethode):
Eine kleine Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird gebeten,
im Innenkreis (im "Goldfisch-Glas") Platz zu nehmen, während
die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Außenkreis sitzen.
Innerhalb des Innenkreises wird die anstehende Thematik besprochen.
Um die Beteiligung des Außenkreises an der Arbeit des Innenkreises
zu erhalten, ist es sinnvoll, einen leeren Stuhl in den Innenkreis zu
stellen, der von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Außenkreises
genutzt werden kann.
Die Arbeit des Innenkreises kann anschließend mit der gesamten
Gruppe besprochen werden.
Termin:
Montag, 18. Februar 2008 von 09.00 bis 13:00 Uhr
Ort:
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr.17, 10785 Berlin statt.
InformationenInformationen finden Sie auch auf unserer Internetseite:
http://www.fes.de/forumpug/inhalt/aktuell.htm .
Anmeldung:
Für eine Teilnahme bitten wir um Anmeldung bis zum 9. Februar 2008 per Email (
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) oder Fax (030/ 26935-858). Bitte legen Sie der Anmeldung eine vollständige Namensliste der teilnehmenden SchülerInnen bei.
Organisation:
Gabriela Glasneck,
Friedrich-Ebert-Stiftung
Verantwortlich:
Alina Fuchs
Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Politik und Gesellschaft
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Tel: 030 - 26935 701
Fax: 030 - 26935 858
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