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Im Rahmen des Projektes LEWUS (Lernende Einrichtungen der Weiterbildung in Umbruchsituationen) fand von 15. bis 16. Mai 2007 ein Workshop statt, den Kollegen des Netzwerks Gemeinsinn begleiteten. Die Erfahrungen wurden von den Veranstaltenden hier kurz zusammengefasst und mit einigen Bildern versehen.
WAS
Die Lernanforderungen, die der gesellschaftliche Wandel im Gemeinwesen und beim Einzelnen hervorruft, erfordern spezielle Antworten, für die auch der Bereich der Weiterbildung geeignete Konzepte entwickeln muss.
LEWUS ist ein bundesweit tätiges Modellprojekt zur Förderung der Weiterbildung in zivilgesellschaftlichen Handlungsfeldern. Der Ansatz des Projektes zielt darauf, in kooperationsorientierten Aushandlungsprozessen mit relevanten anderen Akteuren des Sozialraums Bildungsbedarfe zu identifizieren und passende Angebote zu entwickeln, um kommunale und regionale Entwicklungsprozesse zu fördern. Die Rolle der Einrichtungen der Weiterbildung als „Anbieter von Kursen" wird dabei hin zu mehr aktiver Mitgestaltung eines zukunftsfähigen Gemeinwesens erweitert.
Im Rahmen des Projektes fand am 15./16.05.2007 in der Heimvolkshochschule am Seddiner See ein Workshop mit Impulsen aus dem Projektverfahren „Gemeinsinn- Werkstatt" statt.
Mit dem Workshop waren folgende Zielstellungen verknüpft:
- die „Gemeinsinn- Werkstatt" als Verfahren kennen und nutzen lernen
- die Projektarbeit innerhalb der Projektstränge („Junge VHS - Jugend und Europa", „Familienbildung" und „Großgemeinde - Erfolge durch Zusammenarbeit") weiterentwickeln
- bundesweiten Austausch und Vernetzung anregen
WER
Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Bildungseinrichtungen (bundesweit), verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus den Umfeldern unserer Kooperationspartner und den LEWUS- Mitarbeiterinnen zusammen. Die Bildung der drei Arbeitsgruppen orientierte sich an den inhaltlichen Schwerpunkten. Begleitet wurde der Workshop von Wolfgang Fänderl, Berit Nissen und Sanna Schondelmayer.
WIE
Ablauf des Workshops
1. Tag
Ankunft, Willkommen, Orientierung
Kennenlernen und Erwartungsklärung
Impulse „Gemeinsinn- Werkstatt" (Was?)
Was? - „brennende Anliegen",
Themenformulierung der AGs
Impuls Gemeinsinn- Werkstatt" (Wer?)
Wer? - Netzwerkanalyse in den Themengruppen
Abendrunde
Informeller Abend
2. Tag
Morgenrunde
Kompetenzprofile
Impuls „Gemeinsinn- Werkstatt" (Wie)
Weiterarbeit an den Themen
(konkrete Planungen in den AGs)
Präsentation der AG- Ergebnisse (Elevator Pitch)
Feedback und Abschlussrunde
Rückmeldungen
Sowohl die sehr heterogene Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (altersmäßig, Professionelle aus verschiedenen Arbeitsfeldern und Bundesländern, engagierte Jugendliche, ...) als auch das gewählte Verfahren „Gemeinsinn- Werkstatt" erwiesen sich als sehr anregend und produktiv. Der Workshop ermöglichte einen Einblick in das Verfahren „Gemeinsinn- Werkstatt" und bot viele Anregungen für die Weiterarbeit.
Dank des Engagements aller Teilnehmenden und der sehr unterstützenden Begleitung durch das Moderationsteam konnten in den Arbeitsgruppen konkrete und handhabbare nächste Schritte für die weitere Projektarbeit verabredet werden. Der Workshop war insgesamt von einer interessierten, wertschätzenden, offenen Arbeitsatmosphäre und einem intensivem Austausch geprägt.
In der Abschlussreflexion mit Feedback-Domino wurden unter dem Punkt „Das hat mir besonders gut gefallen" häufig genannt:
- die erfolgreiche und intensive Kleingruppenarbeit aufgrund vieler Anregungen und konkreter Aufgabenstellungen
die sehr abwechslungsreiche Gestaltung durch den Einsatz unterschiedlicher Methoden (Methodenvielfalt)
- die hohe Motivation und das Engagement aller Teilnehmenden und ein gutes Arbeitsklima
- die gut strukturierte und anschauliche Gestaltung des Workshops, das gute Zeitmanagement und die sehr gute Moderation
- die bunte Mischung der Gruppe als sehr anregend und produktiv, viel Raum für informellen Austausch
- die Methode Gemeinsinn-Werkstatt bietet viele Anregungen für die Weiterarbeit
Unter dem Punkt: „Was würde ich beim nächsten Mal besser machen?" wurde u. a. benannt:
- mehr Kontakt außerhalb der eigenen Arbeitsgruppe
- Kennenlernen etwas länger planen - Vorstellungsrunde mit allen Teilnehmenden (Einführung in die Themen, Ziele der Veranstaltenden und Teilnehmenden)
Allen Beteiligten sei nochmals herzlich für ihr Interesse und Engagement gedankt!
KONTAKT
LEWUS
Johanna Gernentz
Heinrich- Mann- Allee 7
14473 Potsdam
Tel.: 0331/ 74 000 490
Fax: 0331/ 70 47 181
Träger des Projektes LEWUS ist das Institut für Fortbildung, Forschung und Entwicklung e.V. an der FH Potsdam. LEWUS wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Weitere Informationen unter: http://www.lewus.de/
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