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Im Newsletter des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement mit dem Schwerpunkt CSR (Corporate Social Responsibility) vom 03. November 2007 werden drei Hinweise auf Studien und Ergebnisse von Tagungen gegeben.
Unternehmerisches Engagement: Nur symbolisch?
Die Debatte um gesellschaftliches Engagement von Unternehmen (»Corporate Social Responsibility«, CSR) hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Dies habe auch ein Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin im Oktober gezeigt, berichtet BBE-Gastautor Dr. Kai-Uwe Hellmann. Der Kongress sei ein weiterer Beitrag dazu gewesen, das Thema »im globalen Agenda Setting an die Spitze zu bringen«. Das größte Problem von CSR sei, dass Unternehmen sich des Mittels als reine symbolischer Verlautbarungspolitik bedienen und nicht hielten, was sie versprächen.
Gastbeitrag unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl2206_csr_konferenz_hellmann.pdf
Studie zu CSR-Partnerschaften auch auf Deutsch
Eine bisher nur in englischer Sprache verfügbare Studie über die Zusammenarbeit von privaten Unternehmen und bürgerschaftlichen Organisationen in Europa liegt nun auch als Zusammenfassung in deutscher Übersetzung vor (siehe BBE Newsletter 18). Für die Studie »Nicht Allein. Eine Untersuchung erfolgreicher Partnerschaften zwischen privaten Unternehmen und bürgerschaftlichen Organisationen in Europa« wurden Mitarbeiter von 36 Projekten aus Europa gefragt, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bürgergesellschaft gestalte. Eines der Ergebnisse: Oft sind sich die Partner ihrer gegenseitigen Ziele gar nicht bewusst.
Studienzusammenfassung unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl2206_untersuchung_fondaca_acn.pdf
Wie arbeiten CSR-Rating-Agenturen?
Da CSR-Strategien auch wirtschaftliche Bedeutung haben können, werden sie zunehmend durch externe Ratingagenturen bewertet. Die Bewertungen können Auskunft darüber geben, wie sozial, ökologisch, und ökonomisch verantwortlich Unternehmen handeln. Die »Bertelsmann Stiftung« hat 70 dieser Ratingagenturen und ihre Arbeitsweisen in einer Studie beschrieben. Auffällig ist unter anderem, dass in den letzten Jahren viele neue Agenturen versuchen, in den internationalen Rating-Markt einzusteigen.
Zusammenfassung und Download der Studie unter
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F0A-8D432729/bst/hs.xsl/prj_5982_18711.htm
Online-Sponsorensuche nicht nur für Hamburg
Mit Hilfe der Website sponsoren-fuer-hamburg.de sollen gemeinnützige Projekte mit gebefreundlichen Sponsoren zusammen gebracht werden. Der gleichnamige gemeinnützige Verein bietet zudem Veranstaltungen an, um Unternehmen und Sponsoren auf die Website aufmerksam zu machen. Seit einiger Zeit wendet sich die Website an Projekte und Sponsoren aus dem gesamten Bundesgebiet. Der Aufbau von regionalen Ablegern ist geplant.
Weitere Infos unter
http://www.sponsoren-fuer-hamburg.de
Weitere Texte zum Thema CSR:
http://www.b-b-e.de/pg6_materialien.html
Entnommen aus dem Newsletter vom 03.11.2006
Redaktion Christoph Dowe für die Stiftung MITARBEIT
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