Aktuell
Termine
Initiativen
Gedanken
Hinweise
Erläuterungen

Aug 31 2006
Wie viel Struktur braucht informelles Lernen? Drucken E-Mail
Geschrieben von Ingeborg Pistohl   
Donnerstag, 31. August 2006

werkstatt06_sDass man nicht für die Schule, sondern für das Leben lernt, ist eine weit verbreitete alte Redensart. Dass viele Menschen in ihrem Lebensalltag erheblich mehr lernen, als ihnen in der Schule je beizubringen war, ist auch der Lernforschung seit langem bekannt. Am 14. September 2006 diskutieren Bildungspolitiker, Jugend- und Erwachsenenbildner sowie Bildungswissenschaftler in der Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See über aktuelle bildungspolitische Tendenzen.

WAS? 

In der bildungspolitischen Diskussion über das Lebenslange Lernen richtet sich das Augenmerk seit geraumer Zeit auch auf Lernfelder, deren Bedeutung für die Kompetenzentwicklung lerntheoretisch zwar nie bestritten wurde, die in der Bildungsplanung jedoch bislang nur eine marginale Rolle spielten.

Das hat sich geändert, seit im Zusammenhang mit der europäischen Debatte über Lebenslanges Lernen auch Lernprozesse in den Blick gerieten, die außerhalb des formalen Bildungssystems im Lebensalltag der Menschen stattfinden.

Inzwischen gibt es Versuche, die durch diese Lernprozesse erworbenen Fähigkeiten zu dokumentieren und gegenüber den in formalen Bildungsinstitutionen erworbenen Qualifikationen aufzuwerten.

In unserem 4. Bildungspolitischen Werkstattgespräch wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, welche Folgen die bildungspolitischen Initiativen zur Förderung des informellen Lernens für die bisherigen Strukturen und Institutionen des Bildungssystems haben können. Es geht um Perspektiven für ein neues Verhältnis zwischen formalen, nicht-fomalen und informellen Lernfeldern und mögliche Konsequenzen für die Gestaltung künftiger Lernarrangements.

Wir wollen aber auch die politischen Gründe für die aktuelle Debatte über informelles Lernen klären, die damit verbundenen Interessen und Ziele erörtern und Überlegungen dazu anstellen, wie formale, non-formale und informelle Bildung in sinnvoller Weise aufeinander bezogen werden können. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage nach der eigenen Verortung in diesem Entwicklungsprozess.

Zur Diskussion dieser Fragen laden wir Sie herzlich ein!

werkstatt06_gr

WER? 

Der Veranstalter: 

adb-logo.gifDer Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten ist ein Zusammenschluss von rd. 190 Institutionen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Bei dieser Veranstaltung kooperiert er mit der Georg-von-Vollmar-Akademie.

Das Leitungsteam:

Hedda Jungfer, Prof. Dr. Matthias Pfüller, Dr. Eberhard Pies, Sonja Schweizer

WIE? 

Die Veranstaltung findet am 14. September zwischen 11.00 und ca. 17.00 Uhr statt.

Programm

Donnerstag, 14. September 2006

11.00 Uhr: Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung

  • Ulrike Mascher, Vorsitzende der Georg-von-Vollmar-Akademie
  • Dr. Eberhard Pies, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises deut-scher Bildungsstätten

11.15 Uhr: "Informelles Lernen als Teil der europäischen Strategie zum Lebenslangen Lernen"

  • Dr. Bernhard Schmidt, Ludwig-Maximilians-Universität München (Referat und Diskussion)

12.30 Uhr: Mittagessen

13.30 Uhr: "Informelles Lernen: eine Aufgabe der Bildungspolitik?" Podiumsdiskussion mit

  • K. Heinz Eisfeld, Vorsitzender des Bayerischen Landesbeirats für Erwachsenenbildung
  • Berthold Rüth, Mitglied der CSU-Fraktion im Bayer. Landtag
  • Jesko Weickert, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz

14.30 Uhr: Kaffeepause

15.00 Uhr: "Informelles Lernen und seine Bedeutung für Strukturen und Angebotsformen der Erwachsenenbildung" Podiumsdiskussion mit

  • Rolf Prudent, Lernende Region Tölzer Land
  • Alexander Rager, DGB-Bildungswerk Bayern
  • Dorothea Strichau, Arbeitsgemeinschaft Evangelische Erwach-senenbildung Bayern e. V.
  • Markus Tolksdorf, Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung

16.30 Uhr: Schlusswort

Ort

Georg-von-Vollmar-Akademie
Schloss Aspenstein, Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See
Tel.: 08851/780; Fax.:08851/7823
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Anreise

Mit der Bahn:

Sie erreichen Kochel am See über München, ggf. mit Umsteigen in Tutzing. Vom Bahnhof aus ist die Akademie in 15-20 Minuten Fußweg oder mit dem Taxi zu erreichen.

Mit dem Auto:

Autobahn München-Garmisch (A93), Ausfahrt Murnau/Kochel und dann den Hinweisschildern nach Kochel folgen. In Kochel rechts auf die Hauptstraße abbiegen, nach ca. 500m rechts abbiegen (Hinweisschild: Vollmar-Akademie), den Berg hinauf vorbei an einer kleinen Kirche.

Anmeldung

Bitte mit Anmeldebogen bis zum 31. August 2006 an
Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten
Mühlendamm 3
10178 Berlin
Fax: 030-400 401-22
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Konditionen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei. Zu den Mahlzeiten während der Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Fahrt- und Übernachtungskosten können leider nicht erstattet werden. Sollten Sie eine Übernachtung wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an die Georg-von-Vollmar-Akademie.

Ansprechpartnerin im AdB

Ingeborg Pistohl
Tel. 030-400 401-11
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Kommentare

Nur angemeldete Besucher können Kommentare verfassen.
Bitte melden Sie sich an oder erstellen Sie sich ein neues Benutzerkonto.

Powered by AkoComment 2.0!

 
Juli 2008
Mo Di Mi Do Fr Sa So
301 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3
 


© 2006 Netzwerk Gemeinsinn e.V. | Web-Design: 01Null GbR Baernreuther & Schmitz