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Die Körber-Stiftung prämiert am 26.06.06 in Berlin Preisträger im Transatlantischen Ideenwettbewerb USable. Im Fokus waren Methoden, die bei Übergangssituationen hilfreich sein und in Deutschland adaptiert werden können. Ausgeschrieben waren 150.000 € Preisgeld und der neue Wettbewerb geht bereits ab 1. Januar 2007 in seine fünfte Runde.
WAS?
Hamburg 13. Juni 2006
Der Transatlantische Ideenwettbewerb USable der Hamburger Körber-Stiftung prämiert 80 Preisträger aus dem gesamten Bundesgebiet für Ideen und Projekte rund um das Thema »Transitions in Life. Hilfe bei Übergängen«. Die Auszeichnung erfolgt für Projekte, die – inspiriert von Beispielen aus den USA – in Deutschland helfen, Übergangssituationen im Leben zu bewältigen. Ob bei der Gestaltung des Ruhestands, der Familiengründung, Ausbildung oder der Bewältigung von Kriminalität, Krankheit und Trauer – die Preisträger setzen auf Gemeinsinn und Engagement vor Ort. Die USA sind hierfür immer noch wegweisend und deshalb den USable-Preisträgern eine Fundgrube in Sachen innovatives Bürgerengagement.
Preisverleihung mit Rita Süssmuth und US-Botschafter
Die Preisverleihung findet statt am 26. Juni im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Als Festredner sprechen Bundestagspräsidentin a. D. Rita Süssmuth und US-Botschafter William R. Timken. Insgesamt vergibt die Körber-Stiftung im Transatlantischen Ideenwettbewerb 150.000 Euro für die Umsetzung oder Weiterentwicklung der prämierten Projekte. Drei herausragende Projekte erhalten den mit jeweils 10.000 Euro dotierten USable-Projektpreis. Die Journalisten Axel Pinck (Hamburg) und Carolin Reiter (Los Angeles) werden für ihre Reportagen zum Thema ausgezeichnet. An sie geht der mit 5.000 Euro dotierte Texthauptpreis.
Hilfe für junge Eltern, Kinder und Senioren – die 3 Projektpreise
Das »KlasseKinderSpiel« ist ein aus den USA adaptiertes pädagogisches Konzept zur Prävention von Verhaltensauffälligkeiten. Der Erziehungswissenschaftler Clemens Hillenbrand, Professor an der Universität Köln, erprobt es bei Kindern in der Grundschule. Das Hamburger Projekt »wellcome« der Sozialpädagogin Rose Volz-Schmidt unterstützt junge Eltern nach der Geburt. In den ersten kritischen Wochen bekommen sie praktische Betreuung durch Freiwillige. Ein aktiver und selbstbestimmter Alltag im Altenheim mit Kontakt zu Kindern und Tieren ist das Ziel des amerikanischen Prinzips der »Eden Alternative«, das die Sozial-Gerontologin Irmgard Klamant mit dem Seniorenzentrum Krefeld umsetzt.
WER?
Die Körber-Stiftung will mit ihren Projekten Bürgerinnen und Bürger aktiv an gesellschaftlichen Diskursen beteiligen. Sie versteht sich in diesem Sinne als ein Forum für Impulse. Chancen zur Mitwirkung bietet das Forum besonders in den Bereichen Politik, Bildung, Wissenschaft und Internationale Verständigung.
Wer sich als Bürger engagiert, kann Wissen weitergeben, Probleme identifizieren und Aktivitäten anregen. Mit diesen Impulsen setzen die Teilnehmer wichtige Akzente zur Alltagskultur der Demokratie.
WIE?
Weitere Informationen erhalten sie über das Ideenarchiv (Downloads), in dem alle ausgezeichneten Projekte vorgestellt werden. Auch die neue Ausschreibung für 2007 ist online erhältlich. Broschüren können bei der Körber-Stiftung kostenlos angefordert werden.
Eveline Metzen M.A. & Katrin Traoré
Körber-Stiftung
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon 040/80 81 92-237
Telefax 040/80 81 92-303
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www.usable.de
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