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Infoveranstaltungen – Einstieg in Inhalte und Methoden Drucken E-Mail
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Welche Veranstaltungskonzepte helfen beim Einstieg in die Gemeinsinn-Werkstatt? Wie kann auf anschauliche und möglichst interaktive Weise das Beteiligungskonzept erfasst werden?

Infomarkt

Infostände zur Gemeinsinn-Werkstatt können auf einem speziellen Gemeinsinn-Forum, einer allgemeinen Tagung oder Messe aufgebaut und betrieben werden. Das Infomarktkonzept lebt davon, dass es Betreiber und Interessierte gibt, die Infotafeln/ Infostände/ Infoaktionen für ihren Kontext wichtig finden.

  • Aktivierende Infostände: vorbereitete Pinnwände und Transparente die zur Auseinandersetzung mit einem Thema oder mit Methoden einladen (vgl. „Aktivierende Infostände - mehr als nur Schauen", Quelle: Baukasten V011, Wolfgang Fänderl und Helmut Volkmann)

  • Aktivierende Interviews: nach dem Modell von Community Organizing bzw. im Stil von Wertschätzenden Interviews (Appreciative Inquiry) werden Kontaktgespräche aufgebaut, Ergebnisse erruiert und festgehalten und zu gegebenem Anlass präsentiert.

  • Kaffehaus Gemeinsinn-Werkstatt: Konferenzen können mit einem speziellen Veranstaltungsformat im Stil eines Wiener Literaten-Kaffeehauses ergänzt werden. Die Fragestellungen, die gemeinsam bearbeitet werden, sind dabei auf Beteiligung, Vernetzung oder Gemeinsinn konzentriert und werden lediglich durch Kurzinfos zur Gemeinsinn-Werkstatt ergänzt.

GW Anwendungsworkshop im ÖBZ, München

Dr. Christian Böser präsentiert die Gemeinsinn-Werkstatt der Universität Augsburg am Anwendungsworkshop in München, 27.02.2003

Infovorträge

Wenn in kurzer Zeit viele Informationen in kleiner oder größerer Runde angefordert werden, kann ein Vortrag mit Visualisierungen aller Art (Video, Powerpoint, Flipchart) hilfreich sein. Vorträge können mit anderen Veranstaltungsformaten kombiniert werden: Infomarkt, Infoworkshop, Kennenlern-Treffen, Tagungseinheit für kleinere Gruppe, Angebot innerhalb oder parallel zu einer Open-Space-Tagung, Messestand-Angebot etc. Dabei gilt, dass auch Vorträge vor größerer Runde möglichst interaktiv gestaltet werden. Bisherige Themen waren: „Gemeinsinn-Werkstatt - Beteiligung übers Reden hinaus", „Förderung freiwilligen Engagements", „Motivation und Beteiligung", „Projektverfahren im Sozialbereich", „partnerschaftliche Evaluation", „Wertschätzung als Basis":

  • Interaktiver Vortrag: Kurzer aktivierender Einstieg mit zentralen Aussagen und Theorien zur Gemeinsinn-Werkstatt, wenn möglich auf aktuelles Anliegen der Veranstaltenden und Reflexionen des Publikums bezogen, mit moderiertem Frage-Antwort-Teil (1 bis 3 Std.).

  • Szenario-Gespräch „Was wäre wenn?": Dialog mit möglichen Initiatoren einer Gemeinsinn-Werkstatt vor weiteren Interessierten, um Optionen und Alternativen der Behandlung eines Anliegens darzustellen und auch die Außenstehenden in den Dialog einzubeziehen (1 bis 3 Std.).

  • Informative Umfrage: Die Information im Vortragstil werden im Gegenzug zu Rückmeldung auf Fragebögen weitergegeben, die anschließend für den Veranstalter und alle Beteiligten ausgewertet werden (1,5 Std. bis 3 Std. + 3 bis 6 Std. Auswertungszeit).

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Interaktiver Vortrag von Wolfgang Fänderl und Gabriele Rösing am Sozialpsychologie-Lehrstuhl der Universität München 28.04.05

Infoworkshops

Bei kleineren und mittleren Gruppen (3 bis 27) können Workshop-Formate genutzt werden, um sich intensiv zum Anliegen auszutauschen, gegenseitig zu informieren und bewusst die Anonymität unter den Beteiligten aufzuheben. Zu Infoworkshops wird rechtzeitig und direkt durch Initiatoren eingeladen und sie werden in Beratungsgesprächen vorbereitet. Das Thema eines Infoworkshops bezieht sich auf das Anliegen der Eingeladenen, während Informationen zur Gemeinsinn-Werkstatt nur bei Bedarf und am Rande weitergegeben werden.

  • Beteiligungsworkshop für Initiatoren: Veranstaltung um sich intensiv zu bestehenden Anliegen und erfolgreichen Methoden auszutauschen als auch für Kooperationen abzusprechen. Im Zentrum stehen mögliche Beteiligungs- und Vernetzungsprozesse sowie Visionen, Anliegen und Ressourcen der zu Beteiligenden. Die Initiatoren werden im Anschluss wissen, was sie für Ihren Prozess wirklich brauchen und was von der Gemeinsinn-Werkstatt diesbezüglich beigetragen werden kann (3 Std. bis 1 Tag).
    (vgl. CIVITAS-Fortbildung Berlin "Gemeinsinn-Werkstatt_Bericht_06_05_10-12")

  • Ressourcenworkshop: auf Erfahrungen der Beteiligten aufbauende Einführung in Beteiligungsverfahren. Wertschätzende Interviews und deren Ergebnisse werden dabei dem Prozessschema der Gemeinsinn-Werkstatt zugeordnet um Stärken und Schwächen bisheriger Praxis herauszuarbeiten (3 Std. bis 1 Tag; vgl. BaukastenV019).

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Ilse Debler-Grant und Traudl Wölke präsentieren ihr Info-Workshop Konzept auf dem Netzwerktreffen in Berlin - Grünau, 23.03.2004

 
 

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