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Als Initiative wollen wir dazu beitragen, dass aus möglichst vielen bestehenden Schulen Orte werden, die bei allen Beteiligten - vom Hausmeister, den Schülern, Lehrern, Eltern bis zur Schulleitung - zu mehr Kraft, Freude, Erfolg und Zufriedenheit führen. Eine ganz praktische Erfahrung bietet dafür unsere Pilotwerkstatt Ende März 06 in Wiesbaden.
WAS?Wenn wir unser Bild von einer „Schule mit Zukunft“ in Deutschland auf wenige Aussagen zusammenfassen, dann kommen folgende Weg-Zeichen zustande: - Die Schule für morgen ist ein Ort, der alle Beteiligten stärkt – an Geist, Körper und Seele, eine Schule, die nährt und heilend wirkt.
- Sie ist ein Ort, der integriert, Brücken baut und Unterschiedlichkeit als Bereicherung begreift (Kulturen, Generationen, Kompetenzen, Geschlechter), und Lernen erfahrbar werden lässt als eine wechselseitige Begegnung von Wissen und Entdecken - auf der Grundlage von Wertschätzung, Offenheit und Neugierde
- Diese Schule ist ein „offenes System“, verbunden mit ihrer Nachbarschaft, ihrer Stadt und Region mit dem Blick über diese „Gartenzäune“ hinaus, Sie setzt Impulse für ihre Umgebung und lässt sich von dieser inspirieren und herausfordern.
- Eltern sind Lehrende und Lernende – und unterstützen ihre Schule als Ganzes.
- Unsere Schule von morgen ist ein Begegnungsort für Menschen von 1 bis 99 + Jahren
- Sie wird geführt von Menschen, die die Fähigkeit und das Herz dafür haben, hohe Qualität, Menschlichkeit und Lebensfreude entstehen zu lassen und lebendig zu halten.
- Dieser Ort des Lernens und Lehrens wird aktiv mitgestaltet von allen Beteiligten im Sinne einer gemeinsamen Tankstelle für Wissen, Achtung, Freude und Erfolg.

Die gute Botschaft dieses Bildes ist – es gibt diese Orte bereits, auch bei uns, zumindest in sehr ermutigenden Ansätzen! – Und es sind leider noch verschwindend wenige unter den rund 48.000 allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland. Wie kommen viel mehr Schulen in diese neue Umlaufbahn – und das möglichst zügig? Unsere klare Überzeugung ist, wer ernsthaft bessere Schulen in unserem Land will, muss neue Wege gehen, neue Strukturen schaffen und auch zulassen – möglichst gemeinsam mit allen Beteiligten. Dazu braucht es Wissen, wie man erfolgreich neue Strukturen aufbaut, sie weiter entwickelt - und vor allem zunächst die Bereitschaft zum Wandel bei vielen wieder weckt. Und schließlich ein wenig Mut und Freude an Neuem! 
Die Initiative „Neue Schulen braucht das Land“ unterstützt diesen Wandlungsprozess mit Freude und kompetent. Eine Pilotwerkstatt zum Einstieg Weil die Veränderung zum Besseren auch in diesem Fall „nicht von oben“ kommen wird oder gar angeordnet werden kann, wollen wir eine „Werkstatt“ anbieten, die ganz konkret Antworten gibt und Fragen ermöglicht zu den kleinen und großen Stolpersteine des Schulalltages und zur Entwicklung einer Schule von gestern zu einer Schule mit Zukunft. Die Fragen und Antworten kommen von Menschen, die Schule jeden Tag machen, erleiden und erfolgreich gestalten - den Schulleitungen, Lehrern, Eltern, auch Schülern, ergänzt um Fachleute aus Reformschulen sowie Schulämtern und Ministerien. Diese Arbeit passiert ganz konkret und direkt – in vielen Workshops (Dauer 1,5 Tage) und einem informativen und erfrischenden Plenum am Eröffnungsabend der Werkstatt (ca. 3 h). Wir wünschen uns, dass möglichst viele Teilnehmer aus einer Schule, einer Stadt oder Region kommen, damit sie sich nach der Werkstatt gemeinsam an die weitere Umsetzung machen können. Weitere Grundinformationen können als Präs-Pilot-Werkstatt-Stand-Jan-06.pdf heruntergeladen werden. WIE? Mit der Pilotwerkstatt wollen wir nachhaltige Impulse für zukünftige und bereits begonnene Entwicklungsprozesse an Schulen setzen und gemeinsam entwickeln. Die Grundprinzipien dieser Werkstatt können auf eine konkrete Schule, auf die Schulen eines Stadtteils oder einer ganzen Stadt übertragen werden.
Die Werkstatt gibt Ihnen mit der Methode der Großgruppen-Konferenz ein sehr wirksames Werkzeug für nachhaltige Veränderung zur Hand. Sie schafft zugleich ein effektives Forum für Information, inspirierenden Erfahrungsaustausch und bietet ganz konkrete Planungs-Schritte für die erste Umsetzungsphase an. Informationen von Experten und Ihr eigenes Wissen werden mit konkreten Werkzeugen und Konzepten für die Weiterentwicklung an Ihrer Schule verknüpft, unterstützt von erfahrenen Fachleuten für Veränderung. Sie können als Mitglied einer Schule ganz konkret Methoden erfolgreicher Veränderung erleben und mitnehmen. (vgl. Plakat-pilotwerkstatt A4.pdf) Als Impulsgeber und Teilnehmer sind dabei: Deshalb nehmen Sie die Menschen aus Ihrem Umfeld, insbesondere aus Ihrer Schule, an die Hand – gerade auch die eher skeptischen. – und melden sich an! Und machen sich gemeinsam mit uns auf den Weg – mutig, entschlossen, zielorientiert. Termin 31. März - 02. April 2006 Integrierte Gesamtschule Kastellstrasse in Wiesbaden
http://www.neue-schulen-braucht-das-land.de/index.htm WER?Peter Bauer, Dipl.-Kaufmann, Frankfurt/Main, Berater und Begleiter für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in Großunternehmen, großen Non-Profit-Organisation sowie Städten und Regionen. www.all-in-one-spirit.de
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Heike Körblein, Diplom-Pädagogin, Lehrerin, Kursleiterin in der Lehrerfortbildung, Beraterin und Prozessbegleiterin in Schulen www.koerblein.de
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Im aktiven Vorbereitungskreis sind derzeit Lehrer/-innen und Eltern aus unterschiedlichen Schulformen und Bundesländern (u.a. Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin..). Zum Unterstützungskreis gehören auch Menschen aus anderen Berufsfeldern – und was uns ganz besonders freut, Frau Enja Riegel, die langjährige Schulleiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden. Nur angemeldete Besucher können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an oder erstellen Sie sich ein neues Benutzerkonto. Powered by AkoComment 2.0! |