Bernd Osterhammel war erst erfolgreicher Firmenchef und hatte privat eine Vorliebe für Pferde, bevor er beide Erfahrungen verband um erfolgreicher Führungsberater und Referent zu werden. In diesem Artikel zeigt er, was Manager von Pferden lernen können, auf dem Weg zur Traumfirma.
Geschrieben von Christian Merten & Wolfgang Fänderl
Donnerstag, 14. Januar 2010
Web 2.0, Vernetzung, Social Media
– das Soziale erobert die Welt von IT und Internet. Im Interview
des Microsoft Executive Circle 01-2010 spricht Sozialwissenschaftler Wolfgang Fänderl über die Motivation gegenseitiger Vernetzung, ihren Mehrwert für
Menschen und Institutionen und gibt griffige Tipps zu ihrer Einschätzung und
Förderung.
Netzwerk Gemeinsinn wünscht uns allen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr(zehnt) und reflektiert über die Sinnhaftigkeit guter Vorsätze und allgemeiner Glückwünsche.
Diese kleine Geschichte aus China, von einer Wasserträgerin und ihren Wasserkrügen, macht deutlich, wie wir unsere kleinen Macken dennoch gemeinsinnig nutzen können.
Stiftung Mitarbeit bat Netzwerk Gemeinsinn um einen Artikel für ihren Newsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 25/2009 vom 18.12.2009. Er fasst zusammen, was moderne Beteiligungsverfahren wie die Gemeinsinn-Werkstatt auszeichnet und bezieht die Aussagen auf das Thema Klimaschutz.
Am 29.11.2009 haben 56% der Schweizer Eidgenossen in einer Volksabstimmung gegen den Bau von Minaretten gestimmt. Die Empörung weltweit ist groß. Die direkte Demokratie wird in Frage gestellt. Dr. Hilmar Sturm nimmt Stellung, schlägt eine methodische Erweiterung vor und lädt zur Diskussion ein.
Bei einer systemischen Aufstellung von „Politik im Raum“ am
25.11.09 kam es zu einer ganzheitlichen Innenansicht von Hoffnung und
Hoffnungslosigkeit, die ganz viel mit unserem Verständnis von Gemeinsinn und
unserem Umgang mit selbstverantwortlichem Engagement zu tun hat: die mögliche
Überforderung der Menschen die hoffnungslos sind.
Wollen Sie wissen, was Kurt Freiherr von Hammerstein-Equord, ehemaliger
Generaloberst und Chef der Heeresleitung der Reichswehr (Weimarer
Republik) von qualifizierter Beteiligung hielt?
Warum gerade in der Krise mehr Mitsprache der Bürgerinnen und
Bürger nötig ist stellt ein Beitrag von Dr. Hilmar Sturm,
Wirtschaftswissenschaftler und Geschäftsführer der Gesellschaft für Bürgergutachten (gfb) zur Diskussion. Um Kommentierung wird gebeten!
Das Projektverfahren
Gemeinsinn-Werkstatt hat viele Facetten und kann auf recht unterschiedliche
Weise vermittelt werden. Hier der Blick einer erfahrenen Prozessberaterin aus
Stuttgart, die früher selbst in leitender Funktion über das Wohl und Wehe von
Projekten zu entscheiden hatte.
Geschrieben von Dr. Walter Häcker und Doris Knaier
Samstag, 26. September 2009
Ein Gutachten für das Bayerische Sozialministerium im Juni 2008 kommt zu eindeutigen Aussagen, welcher Mehrwert durch Bürgerschaftliches Engagement zu erwarten ist: jeder eingesetzte Euro bringt 6 bis 7 € Wertschöpfung. Darüber hinaus wird in einer Nutzwertanalyse ermittelt, welche qualitativen Verbesserungen von Rahmenbedingungen Bürgerschaftliches Engagement sowohl sozial wirksamer wie auch für Engagierte attraktiver machen. Hier ein Kurzfassung der Ergebnisse von zwei Gutachtern.
Beim 2. Münchner Methoden Fachforum erläuterte Politikwissenschaftler Christopher Gohl anhand von zwei internationalen Beispielen (Blair/GB und Obama/USA) wie Bürgerbeteiligung zur Politikberatung und Mitgestaltung durch Bürger eingesetzt wurde und welche Auswirkungen dies auf das demokratische System hatte.
So lautete der Titel des ersten Inputs beim 2. Münchner Methoden-Fachforum "Ja, wir tun's! Bürgerbeteiligung der Zukunft" im Ökologischen Bildungszentrum. Die Formulierung spielte auf den „Schlachtruf" der Obama-Kampagne an, seine erfolgreiche Umsetzung in Strategie, Aktion und die Wahl des Kandidaten zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Als einer der Keynote-Speaker auf dem 2. Münchner Methoden-Fachforum am 03.04.2009 wird Professor Klages als Grand Senieur der Beteiligungsforschung die "Bürgerbeteiligung der Zukunft" aus Sicht der Verwaltung und der Politik beleuchten, um passende Strukturen zu schaffen, die Bürgerengagement unterstützen helfen.
Auf Anfrage des Jünger Verlags erläutert Wolfgang Fänderl, wie sich Community Organizing als methodischer Hintergrund des neuen amerikanischen Präsidenten in Deutschland entwickelt hat und möglicher Weise entwickeln könnte. Der interkulturelle Transfer spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Götz Brase veranstaltet seit vielen Jahren Community Building Seminare, die, anders als das Community Organizing, gruppendynamische Selbstorganisation ins Zentrum stellen. Hier seine Erfahrungen mit dem Ansatz von Scott Peck.
Ein 90 minütiger Workshop am 27.01.09 mit vier Vertretern aus dem Genuine Contact Netzwerk diente der Sammlung von Kriterien und Anlässe für Vernetzung unter Netzwerken. Dabei stand vor allem der Umgang beim Kontaktieren und Kooperieren im Vordergrund und wir endeten beim Versuch ein gemeinsames Fazit zu ziehen.
Otto Herz, Reformpädagoge mit Leib uns Seele, präsentierte am 13.01.2009 bei einer Veranstaltung seine Vorstellungen von einer Schule, die sich grundlegend von dem unterscheidet, was wir als Leser in der Regel kennengelernt haben: Orientierung am Lernplan des einzelnen Kindes!
Diese kleine, beeindruckende Geschichte zeigt anschaulich den 'wissenschaftlichen' Umgang mit Krisensituationen. Wenn die Dinge im Leben immer schwieriger werden, wenn 24
Stunden im Tag nicht genug sind, dann hilft die Erinnerung an den "Blumentopf".
Weihnachten, das Fest der Liebe, steht vor der Tür. Die Zeit des Gemeinsinns - zumindest bei uns im Westen - erreicht ihren Höhepunkt. Heißt das, all unsere Schulden sind vergeben? Oder naht anstelle des Christkinds ein Racheengel in Form des himmlischen Gerichtsvollziehers?
Wer verliebt ist, sieht die Welt mit anderen Augen. Wacher. Wahrnehmender. Alles wird zum Symbol, zur Referenz, alles verwandelt sich in Bedeutung und Bezug. Wie könnte hier die Handy-Technologie helfen den Spaziergang durch eine Stadt anzureichern?
Der 1. Teil des Artikels konzentrierte sich auf Ergebnisse eines Workshops bei der Tagung "Networking - what works?!" im März 08. Nun aber zum zweiten Teil mit folgenden Schwerpunkten: Abgrenzung des Teambegriffes, Entmystifizierung des romantischen Gleichheitsideals und Auflösung der Harmonisierung als größtem Hemmnis von Teamentwicklung.
In einem Workshop-Beitrag zur Abschlusstagung des Projekts mitWirkung der Bertelsmann Stiftung am 22.09.2008 in Berlin erläuterte Referent Carsten Roeder seine Beratungserfahrung in Bezug auf jugendliche Mitwirkung im politischen Kontext.
Beim Genuine-Contact-Mentoring-Day von 25. auf 26.08.2008 wurde in einer Workshopeinheit die Frage aufgeworfen, wie Workshopleitende bewusster mit Körperberührungen umgehen und sie anleiten können.
Anfang 2008 erschien ein Handbuch für gelingende Kooperation in "Jugendhilfe und Schule" im Verlag für Sozialwissenschaften mit 63 Artikeln namhafter Autoren/innen. Einer davon stellt auch die Erfahrungen der Gemeinsinn-Werkstatt dar, wurde von Wolfgang Fänderl verfasst (S. 577 bis 589) und darf inzwischen mit freundlicher Genehmigung des Verlages hier veröffentlicht werden.
Im zweiten Offenen Integral am 17.06.2008 wurde über Kommunikation als "Sache des Volkes" - einem Text des Künstlers Jochen Gerz - und über entsprechende Aktionsformen gesprochen. Dieser Kurzbericht fasst die wesentlichen Gedanken zusammen.
Am clarté-Tag (28.06.08) gab es unterschiedliche Anregungen zum Thema Innvoation, Erfahrung und Talent. Hier der ergänzte Text eines Handouts von Wolfgang Fänderl mit Bezug zum Netzwerk Gemeinsinn Ansatz.
Die Ergebnisse des Workshops im Rahmen der Tagung „Networking - what works?! “ am 29.03. wurden von Moderator Jörg Latuske hier zusammengefasst und werden mit weiterem Know-how ergänzt (Teil 2).
Am 29.03.2008 wurde auf der Tagung „Networking - what works?!" in mehreren Kleingruppen gearbeitet. Am Ende des Tages moderierte Wolfgang Fänderl einen Fishbowl mit den Moderatoren der Themen-Workshops, um auf Fragestellungen der Tagung Antworten zu finden. Hier die Ergebnisse!
Bei der Veranstaltung "Networking - what works?! " wurde am 29.03.08 im Rahmen des Themenworkshops "persönliche und zwischenmenschliche Vernetzung" ein Impulsvortrag zum Vernetzungsansatz von Etienne Wenger gehalten. Dieses sehr klare und tiefe Verständnis von professionellen (Kompetenz-) Netzwerken nahmen wir als Anker bzw. Leuchtturm und setzten unsere persönlichen Erfahrungen in Beziehung dazu.
Zu Beginn der Tagung „Networking – what works?!“ am 28.03.08 stellte Gastgeber und Vernetzungsberater Wolfgang Fänderl Trends moderner Vernetzungsarbeit vor. Hier eine Zusammenfassung des Impulsvortrags mit Bildern aus der Powerpoint‐Präsentation.
Der Vortrag von Frau Professorin Miller war Einstiegsreferat zu Beginn der Tagung "Networking - what works?! " am 28.03.08 und bezog sich auf zwei Aspekte: 1. Netzwerke als Strukturprinzip moderner Gesellschaften und 2. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit. Hier die überarbeitete Internetfassung.
Die Analogie hilft bereits auf verblüffende Weise Veränderungsprozesse besser zu verstehen.
Das Feuer während Großgruppenprozessen einzusetzen ist die Profession von Holger Fuchs. Wie der Umgang mit dem Element Feuer „Change"prozesse erleichtern, unterstützen und beschleunigen kann, wird fachkompetent und detailgetreu dargestellt.
Die Veranstaltung "Networking - what works " hatte am 30.03.2008 Dr. Ruth Sander als Referentin für einen Erlebnisbaustein zu Gast. Mit Politik im Raum wurde die Tibet-Frage aufgestellt und die Ergebnisse liegen bereits als Bericht vor.
Wir, einige junge Bürger aus der Gastronomie (Florian Göpfert, Ronny Hartwig, Guido Franke), machen uns schon seit Jahren Gedanken über ein modernes, sozial-ökologisch nachhaltiges Gastronomiekonzept, mit dem den Bürger die Möglichkeit zur Einflussnahme auf die Wirtschaft seiner Region eingeräumt wird.
Zum Abschluss des Jahres hier ein paar Gedanken unseres Web-Redakteurs, die zum Fest der Liebe und zur Ausrichtung auf's neue Jahr gut passen.
Bei dieser Gelegenheit auch einen herzlichen Dank für die Vielfalt an Artikeln (bislang 331), mit denen wir seit 2005 Methoden zur Förderung von Gemeinsinn präsentieren. Im Dezember 2007 haben wir damit erstmals eine Gesamtbesucherzahl von 1.000.000 mit inzwischen 100.000 Zugriffen im Monat erreichen können. Beteiligung also, die auf gegenseitigen Mehrwert baut und damit erfolgreich wurde.
Über das Internet ist eine scharfsinnige Betrachtung der Praxis des bürgerschaftlichen Engagements abrufbar. Die 83 Seiten wurden durch Helmut Klages für die Friedrich Ebert Stiftung erstellt und im Oktober 2007 veröffentlicht.
In einem Beitrag für das evangelische Quartalsmagazin "das baugerüst 2/07" (April 2007) beschreibt Wolfgang Fänderl eine Vielzahl hilfreicher Theorien und Techniken bei der Lösung von Konflikten. Er gibt dabei einen sehr persönlichen Rückblick auf seine eigene Entwicklung von der "Konfliktvermeidung" hin zur "Konfliktmoderation" und nennt dabei eine Vielzahl von Quellen. Hier die Langfassung des Orginaltextes.