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Akademie Führung
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Akademie Führung & Kompetenz

Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Demokratie, Toleranz und Gemeinsinn

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15.07.2004 · C·A·P


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1. Transfer erfolgreicher Modellprojekte

Die Projekte zu Bildung von "Demokratie und Toleranz" sowie "Gemeinsinn und Gemeinschaftsfähigkeit" wurden 1995 und 2000 von der Bertelsmann Stiftung initiiert und in Kooperation mit dem Centrum für angewandte Politikforschung durchgeführt. Es erlaubte die Erprobung und Adaption von verschiedenen, teilweise internationalen Bildungsprogrammen, Werkstatt- und Projektverfahren für unterschiedliche Zielgruppen. Zahlreiche Testseminare und modellhafte Ausbildungen wurden durchgeführt. Eine im Bereich der Sozialkompetenzen bisher einzigartige Langzeitevaluation wies die nachhaltige Wirkung der entwickelten Modelle und Programme im Toleranzbereich nach.

Angelehnt an die bisherige Philosophie des Projekts erfüllt die "Akademie Führung & Kompetenz" auch weiterhin den Anspruch der praxisrelevanten Umsetzung von wissenschaftlicher Recherche für Bildungsanbieter in Schule, Universität sowie betrieblicher Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus ist sie Servicezentrum für Expertisen, Konferenzgestaltung und Begleitung von Beteiligungsprozessen sowie Initiator eines Netzwerks an Beratern, Evaluatoren und Moderatoren (vgl. www.netzwerk-gemeinsinn.net).

2. Geschäftsbereiche

Seminare und Prozessbegleitung

Auf dem freien Markt werden Trainings und Beratungen im Bereich Sozialkompetenz, Diversity, Teambildung und Konfliktmanagement angeboten. Längerfristige Beteiligungs-, Change- und Evaluationsprozesse werden in enger Abstimmung mit Auftragebern koordiniert.

Zertifizierte Trainer- und Begleiterausbildungen

Standardisierte und qualitätsgeprüfte Ausbildungen zu den Seminarprogrammen erlauben den Auf- und Ausbau eines Netzwerkes von Multiplikatoren und Begleitenden und schützen Angebote und Produkte der Akademie.

Wissenschaftliche Beratung

Aufbauend auf der wissenschaftlichen Fundierung und Evaluierung des Projektes Demokratie und Toleranz werden neue pädagogische Konzeptionen erarbeitet und die Evaluation im Bildungsbereich systematisiert.

3. Leistungsangebot im Bereich betrieblicher Aus- und Weiterbildung

In ein- bis fünftägigen Workshops können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen des Unternehmens erprobte und bewährte Methoden des Umgangs mit Konflikten erlernen und trainieren. Die Trainings versetzen einzelne Menschen, wie auch Teams in die Lage, Konflikte als wertvolle Lernorte für die persönliche Entwicklung und Weiterbildung zu erleben. Folgende Schwerpunkte werden angeboten:

Toleranz- Grundlage für ein kreatives Miteinander

Das Modell der "Toleranzampel" bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, das eigene Verhalten besser einschätzen zu lernen und Sicherheit in Konfliktsituationen zu gewinnen. Z.B.: Welches Verhalten erscheint angemessen, wenn die eigenen Grenzen der Toleranz erreicht sind? Oder : Was passiert, wenn Konflikte nicht angesprochen werden können?

Partnerschaftliche Kommunikation

Kommunikationskompetenzen können erworben oder verbessert werden. "Hilfreiches Zuhören" in Verbindung mit "notwendiger Konfrontation" ermöglicht den beidseitigen Austausch von Interessen, Bedürfnissen und Standpunkten und schafft die nötige kommunikative Balance für die Suche nach kreativen Lösungen im Streitfall.

Demokratische Entscheidungsfindung

"Verantwortung", "Macht" und "Partizipation" sind Schlüsselbegriffe im beruflichen Alltag. Durch spezielle Übungen können die Teilnehmenden erfahren, welche Vorteile demokratische Prozesse der Entscheidungsfindung auf allen betrieblichen Ebenen bieten. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf den Unterschied von Inhalt und Prozess gelegt. Werden Beschlüsse nicht eingehalten, weil die Beteiligten oder Betroffenen mit dem Inhalt nicht einverstanden sind, oder weil sie sich nicht angemessen beteiligt fühlen? Welche Entscheidungen bedürfen nur der Anhörung, welche der Mitsprache und welche der gleichberechtigten Stimmabgabe? Neue kreative und zeitsparende Methoden können gemeinsame Entscheidungsfindungsprozesse erleichtern und die Nachhaltigkeit von Beschlüssen sichern.

Diskriminierung am Arbeitsplatz

Die Folgen von Diskriminierung am Arbeitsplatz sind für die Betroffenen wie für das gesamte Betriebsklima gravierend. Wie entsteht Diskriminierung? Welche Rolle spielen Vorurteile? Übungen, die auf Erfahren und Erleben setzen und grundsätzlich auf den moralischen Zeigefinger verzichten, erhöhen die Sensibilität der Teilnehmenden in Konfliktsituationen, die durch Fremdheit und Ablehnung von Andersartigkeit entstehen können. Die Überprüfung von stillschweigenden Annahmen, das Klären von Missverständnissen, aber auch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Werten sollen auf Dauer die Selbstsicherheit und damit die Gelassenheit stärken.

Zivilcourage trainieren

Spezielle Übungen ermöglichen es den Teilnehmenden, Momente der Diskriminierung zu erkennen und die eigene Ohnmacht in solchen Situationen zu überwinden. Sie erfahren, wie man sich von Gesagtem deeskalierend distanzieren kann und wie hilfreich und sinnvoll es in bestimmten Situationen ist, sich der Unterstützung anderer vergewissern zu können

Diese Aus- und Weiterbildungsmodule werden kundenspezifisch für Gruppen von ca. 15 Personen zusammengestellt. Zielgruppen können Auszubildende, Sekretariate, Sachbearbeiter, Führungskräfte, wie auch ganze Abteilungen oder Teams sein. Die Seminare und Workshops werden von erfahrenen, durch die Agentur ausgebildete Trainerinnen und Trainer in Zweierteams durchgeführt.

Ein- bis dreitägige Workshops können einen Überblick über das gesamte Angebot vermitteln oder einen der Schwerpunkte vertiefend aufgreifen. Aufgrund der Ergebnisse unserer Testseminare und der externen Langzeitevaluationen empfehlen wir Seminare mit einer Dauer von 4-5 Tagen.

Außerdem bieten wir die Ausbildung betriebseigener Trainer und Trainerinnen an.

Freiwillige Beteiligung und Motivation

Im Rahmen von Projekt Gemeinsinn wurden in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung und erfahrenen Beratern, Wissenschaftlern, Moderatoren und Evaluatoren von 2000 bis 2004 die Grundlagen für ein innovatives Beteiligungsverfahren mit dem Namen "Gemeinsinn-Werkstatt" geschaffen. Der Methodenansatz wird getragen von einem Konzept, einem Projektverfahren und einem Begleitnetzwerk, das recht anschaulich auf der Webseite www.gemeinsinn-werkstatt.de beschrieben wird.

Die Akademie bietet hierzu Fortbildungen an, die von Fachworkshops für ausgebildete Begleitende (Organisationsentwicklung, Projektmanagment, systemische Ausbildungen) bis hin zu Gemeinsinn-Begleit-Werkstätten reichen, die über ein Jahr laufen und bei der Umsetzung eigener Beratungsprozesse von Gemeinsinn-Werkstätten begleiten.´

Informationen, Fachvorträge, Initiativworkshops, etc. können über die Akademie und das Netzwerk Gemeinsinn e.V. angefragt werden. Fortbildungsangebote und Netzwerktreffen werden in Kooperation mit Bildungseinrichtungen, Förderern und Partnerorganisationen angeboten und über die Gemeinsinn- und C·A·P-Webseiten veröffentlicht.

4. Kontakt

Susanne Ulrich
Tel: 089 / 2180 1335
E-mail: susanne.ulrich@cap-akademie.de

Florian M. Wenzel
Tel: 08055 / 189157
E-mail: florian.wenzel@cap-akademie.de

Wolfgang Fänderl
Tel: 089 / 21801321
E-mail: faenderl@cap-akademie.de


 
Kontakt
Susanne Ulrich


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EU-Reform
Werner Weidenfeld (Hrsg.): Lissabon in der Analyse – Der Reformvertrag der Europäischen Union, Münchner Beiträge zur europäischen Einigung, Baden-Baden 2008.

Systemforschung
Band 3: Katharina Ober
Schwarz-grüne Koalitionen in nordrhein-westfälischen Kommunen

Band 2: Sophia Burkhardt
Programmfabrik gegen Medienimperium

Band 1: Robert Kaiser
Innovationspolitik
PDF-Flyer zur Schriftenreihe

Europaforschung
Band 20: Weidenfeld (Hrsg.)
Lissabon in der Analyse

Band 19: Til Huber
Makler der Demokratie

Band 18: J. Nida-Rümelin /
Werner Weidenfeld (Hrsg.)
Europäische Identität

Weitere Bände

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