|
Info-Brief - Detailansicht [ zurück ]
Netzwerk-Gemeinsinn-Infobrief 10/2005Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte von Netzwerk Gemeinsinn e.V. Die politische Debatte hat nichts mit politischer Agitation, Manipulation oder Schlammschlacht gemein, sondern ist ein demokratisches Mittel der Auseinandersetzung, das letztlich die besten Argumente gegenüber stellt, um zu sachlicheren Entscheidungen zu kommen. Wir haben diese Methode im Oktober zum Schwerpunkt gemacht und es gibt zwei Artikel dazu auf unserer Homepage http://www.gemeinsinn-werkstatt.de/: - Der eher pädagogische Ansatz des Debattierclubs, den Milosz Matuschek in „Debattieren: Demokratie als Sandkastenspiel" ausführlich vorstellt und dabei den Gemeinsinnfördernden Aspekt besonders herausarbeitet. - Die Einladung durch Gunda Kraus und Daniel Grotzky zum LeMoMo am 31.10.05 (Regionaltreffen am letzten Montag im Monat im ÖBZ) zur Planung einer „Speaker`s Corner für München"; der spannendste Teil des Treffens von Beratenden, Moderatoren und Multiplikatoren wird, nach einer Einführung in die Methode des Debattierens, die Reflexion einer geplanten Initiative auf dem neu gestalteten Münchner Marienhof sein. Das Regionaltreffen zum Thema „Netzwerke für und mit Jugendpartizipation" vom letzten LeMoMo am 26.09.05 ist bereits seit längerem als Bericht festgehalten und stellt neben einem allgemeinen Teil über Jugend, Beteiligung und Netzwerk, ein konkretes Projekt (Jump-into-Jobs von INKOMM), die Methode Technology of Participation® und Gedanken zur Alltagsdemokratie im 21. Jahrhundert vor. In diesem Zusammenhang stehen auch die „Forschungsergebnisse von mitWirkung", einer repräsentativen Deutschlandstudie zur Jugendpartizipation der Bertelsmann-Stiftung, deren Quintessenz in einem Artikel zusammengefasst wurde. Hilfreiche allgemeine Hinweise zu „Bedingungen erfolgreicher Bürgerbeteiligung" gibt Adrian Reinert, Geschäftsführer von Stiftung Mitarbeit, und schafft mit 24 Thesen und zahlreichen Methodenhinweisen ein gutes Fundament für Gemeinsinn und Partizipation. Dr. Hilmar Sturm fasst in einem weiteren Artikel die „Standards für die Bürgerbeteiligung" zusammen, welche bei einer Veranstaltung in Loccum zusammengetragen wurden. Wer es gerne praktisch hat und eine Vielzahl von Beteiligungs- und Zukunftsverfahren kennen lernen möchte, der meldet sich am besten zu „Tatort Zukunft - klären, stärken, handeln" von 07. bis 09.11.05 in der Evangelischen Akademie Bad Boll an. Die Riege der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen hat sich mit ihrem Anliegen einer besseren Zukunftsplanung verschiedenen Methoden geöffnet (u.a. Open-Space und der Gemeinsinn-Werkstatt) Community Building, eine in Deutschland etwas verschollene gruppendynamische Methode, wurde von drei niederländischen Begleitenden Anfang Oktober in Hamburg erlebbar gemacht, und der Bericht dazu steht bereits online: „Kunst der Gemeinschaft - Community Building nach Scott Peck" Der Netzwerk Gemeinsinn e.V. wird am 23.10.05 seine Mitgliederversammlung durchführen und weitere Informationen sind über den Vorsitzenden Nicolai v. Ertzdorff erhältlich: e_motion@web.de Falls die Links nicht zum Ziel führen, können sämtliche Artikel über http://www.gemeinsinn-werkstatt.de/ (Bereich Beteiligung) wieder gefunden werden. Bei Interesse eigene Beiträge einzubringen, die Redaktion zu unterstützen (z.B. Praktikum am CAP) oder auch bei Abbestellung des Infobriefs einfach an die Web-Redaktion (info@gemeinsinn-werkstatt.de) wenden! Auf einen guten, gesunden und gemeinsinnigen Herbst!
Wolfgang Fänderl |
|