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Auswege aus dem digitalenTotalitarismus Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Initiativen
Dienstag, 11. August 2015

Vor einem Jahr starb Frank Schirrmacher. Der brillante Feuilletonist und FAZ-Mitherausgeber entfesselte eine Debatte über die Risiken der Informationsgesellschaft. Diese lassen sich mit einem neuen Schlagwort zusammenfassen, dem „Militärisch-Informationellen Komplex“ (Zuboff)*, ausgeleuchtet in einer viel beachteten Serie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, jetzt reproduziert in einem signalrot leuchtenden Suhrkamp-Buch**.

Wir bündeln hier dieThesen namhafter Persönlichkeiten dazu. Ein mögliches Fazit daraus: Während Deutsche, Europäer wie auch viele US-Amerikaner bedenkenswerte Beispiele vorlegen, wie die fortschreitende Digitalisierung den modernen Menschen versklavt sowie die Demokratie und Menschenrechte aushöhlt, stufen Vertreter der US-amerikanischen Wirtschaft und Politik dies als Ausdruck von German Angst und Defätismus ab, die dem Wachstum schadeten.

Technologiefeindlichkeit gegen Fortschrittsgläubigkeit? Das wäre eine in die Irre führende Vereinfachung. Europäer argumentieren,in Übereinstimmung mit abendländischen Werten und Tradition, dass technologischer Fortschritt auch sozialverträglich zu sein hat, etwa so, wie einst Dampfkraft und Manchesterkapitalismus reguliert und an die Leine gelegt wurden. Deshalb muss über Nach- und auch Vorteile der Digitalisierung ebenso kontrovers wie pluralistisch debattiert werden, unter Einschluss sämtlicher Akteure und Betroffener, um darüber zu einem demokratischen Konsens zu kommen, der sich letztlich in einem neuen Gesellschaftsvertrag niederschlägt, legislativ besiegelt durch einen Code civil digital.

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Das Boot ist voll, die Landschaft leer: Aufstellung im Radio Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Freitag, 7. August 2015

Zitat von Gast Fritz Letsch:
„Postdemokratie ist ein Wort, das mich nachhaltig elektrisierte:

…als Michael Hirsch in einem Vortrag davon sprach, wie viele "Bürger" in Deutschland längst abgehängt sind, die nie mehr wählen gehen würden, auch nicht Links oder gar keinesfalls Links, dass mit dem Parlamentarismus ein nur noch selbst-referentielles System besteht, das uns mit Kleinigkeiten, Empörungen und Unsinnigkeiten wie Maut beschäftigt…wüsste ich nicht von internationalen Bewegungen der Bildung und Selbstorganisation, der Selbst-Aneignung von Land und "Gutem Leben", dem Buen Vivir von Zapatistas bis Ashàninkas, von Weltsozialforum und guten Entwicklungen, ich sähe schwarz und braun für unsere Kultur ...“

Was lässt uns schwarz und braun sehen, was alle Farben des Regenbogens? Wohin wenden wir unsere Blicke? Was können wir tun, um das Leben als bunt zu erleben?

Gast: Fritz Letsch, Theaterpädagoge und Gestalttherapeut

Moderation: Dr. Ruth Sander
Zeit: Mi., 23.09.15, 19.00 Uhr (weiterer Termin bei Radio Lora am 09.09., s. unten)
Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80 Rg., München, Theatersaal im EG
Eintritt: 10,00 € oder Regio
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… und wie hast Du’s mit der Governance? Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Gedanken
Donnerstag, 6. August 2015

Auch in der Zivilgesellschaft gibt es Machtcliquen, herrscht Vetternwirtschaft, fließt Geld durch dunkle Kanäle—oft auch aus Unkenntnis und mangelnder Professionalität. Ein neues Buch gibt eine hilfreiche Anleitung für mehr Transparenz.

Die Zivilgesellschaft, bürgerschaftliches Engagement und NGOs sind auf der Gegenseite von Parteien, Wirtschaftsverbänden und Forschungsgesellschaften angesiedelt. Wo deren Mühlen langsam mahlen, mit komplex verschalteten Zahnrädern, die am Ende oft nicht mehr als Rhetorik und Verlautbarungen hervorbringen, wünschen wir uns vom bürgerschaftlichen Gegenspieler Schnelligkeit und Aktion, Kreativität und Lösungen.

Damit diese Erwartungen auch erfüllt werden beziehungsweise überprüft werden können, fehlt zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, Vereinen und Akteuren oft eine wesentliche Eigenschaft, die wir von etablierten gesellschaftlichen Spielern gnadenlos einfordern: Transparenz und Rechenschaftswilligkeit. Das diagnostiziert Rupert Graf Strachwitz, seit 30 Jahren ebenso Nestor wie kritischer Begleiter der Zivilgesellschaft in seiner neuesten Publikation*.

 

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Der Schwarzfischer Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Gedanken
Dienstag, 28. Juli 2015

Die  Biografie des Sepp Daxenberger, grüner bayerischer Superstar und vor Vollendung seiner Politkarriere tragisch früh verstorben, enthält für uns Bürger zwei Botschaften: eine ermutigende und eine alarmierende.

 

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Über das U in die Zukunft Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Methoden
Mittwoch, 6. Mai 2015

Wer sich auf den U-Weg begibt, gelangt zu seinen Quellen, findet anschließend seine Navigation in die Zukunft. Der Sozialwissenschaftler Otto C. Schamer hat dafür eine Methode entwickelt. Systemiker erprobten sie und stellten den Erfinder auf den Prüfstand.

Jeder kennt das. Wer ein Leben lang mit dem rechten Bein in die Hose eingestiegen ist und es einmal mit links versucht, muss mit dem Gleichgewicht ringen. Das Gleiche passiert mit uns lieb gewordenen Wegen. Wir müssen uns zwingen, eine neue, angenehmere Strecke zur Arbeit zu suchen—einmal gefunden, fallen wir nach dem nächsten Urlaub mit hoher Wahrscheinlich in die Routine zurück und finden uns plötzlich auf dem alten Weg wieder.

So arbeitet unser Hirn, oft leider nur wie ein Automat, mit durch die Macht der Gewohnheit eingeschliffenen Bahnen und Rillen. Sie regieren unser Handeln zu bestimmt zwei Drittel. Dabei hätten wir so viel andere Optionen!

Die Jahrestagung der ISTOB Management Akademie in Kooperation mit der Systemischen Gesellschaft versuchte diesen reflexartigen Mechanismus aufzubrechen. 

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Aufstellung Politik im Raum: Opposition, Untergrund, Terrorismus ... Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Montag, 4. Mai 2015

Opposition, Untergrund, Terrorismus —
Wo verläuft die rote Linie? Aufstellung* mit anschließender Reflexion

1968: Proteste, Steinewerfer, Joschka Fischer mittendrin an exponierter Stelle
1998: Joschka Fischer wird Außenminister und stellvertretender Bundeskanzler

1972: José Mujica tritt wegen Guerilla-Aktivitäten eine 13jährige Haftstrafe an
2010: José Mujica wird als Staatspräsident von Uruguay vereidigt

Al Kaida & Co, bei aller Abscheu werfen auch sie die Frage nach der Gerechtigkeit unserer Welt- und Wirtschaftsordnung, der politischen Beteiligung, Inklusion und guten Ordnung auf.

Wann ist Widerstand erlaubt, sogar geboten, wo sind die Grenzen? Mit diesem Komplex von Ethik, Gewalt und Transformation wollen wir uns in der Aufstellung befassen.
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FAZIT AUFSTELLUNG: Opposition, Untergrund, Terrorismus ... Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Montag, 4. Mai 2015

Opposition, Untergrund, Terrorismus —
Wo verläuft die rote Linie? Aufstellung* mit anschließender Reflexion

1968: Proteste, Steinewerfer, Joschka Fischer mittendrin an exponierter Stelle
1998: Joschka Fischer wird Außenminister und stellvertretender Bundeskanzler
1972: José Mujica tritt wegen Guerilla-Aktivitäten eine 13jährige Haftstrafe an
2010: José Mujica wird als Staatspräsident von Uruguay vereidigt


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Unsere Seite befindet sich im Umbau Drucken E-Mail
Geschrieben von Maren Schüpphaus   
unter Hinweise
Samstag, 7. März 2015

Unsere Website wird überarbeitet - wir bitten zu entschuldigen, dass aus technischen Gründer zur Zeit keine Bilder und Grafiken eingestellt werden können.

Die Web-Redaktion 

 
Kooperieren - beteiligen - vernetzen!: Seminar am 27./28. April in München Drucken E-Mail
Geschrieben von Maren Schüpphaus   
unter Angebote
Samstag, 7. März 2015

Kooperationsmanagement und Bürgerbeteiligung gelingen umso besser, je stimmiger ein Prozess Lust auf Beteiligung macht. Gemeinsame Ziele, förderliche Rahmenbedingungen, kreative Gestaltungsspielräume und Arbeitsformen und nicht zuletzt professionelles Konfliktmanagement sind wichtige Stellschrauben für gelingendes Engagement. Wer konzeptionelle Grundlagen kennenlernen und Erfahrungen reflektieren möchte, ist herzlich willkommen zum Seminar "Kooperieren - beteiligen - vernetzen!" am Mo 27. und Di 28. April 2015 in München. Teilnehmende erhalten nicht nur eine Einführung ins Projektverfahren "Gemeinsinn-Werkstatt", sondern auch wertvolles Wissen zur eigenen Prozessgestaltung. Die Meta-Methode für bürgerschaftliches Engagement entstand in einem Forschungsprojekt der Universität München mit der Bertelsmann-Stiftung. Wolfgang Fänderl, damaliger Forschungsleiter und Autor von „Beteiligung übers Reden hinaus“ und Kolleginnen führen die Teilnehmer durch zwei interaktive Tage im Ökologischen Bildungszentrum München. Zur Ausschreibung und Anmeldung bis zum 06.04. geht es hier: 

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Bürgerbeteiligung vor Ort voranbringen Drucken E-Mail
Geschrieben von Maren Schüpphaus   
unter Regionaltreffen
Montag, 16. Februar 2015
Um die Bürgerbeteiligung in regionaler Kooperation zu stärken, wollen wir am 23. Februar 2015 eine Regionalgruppe für den Raum München gründen. Erfahrungsaustausch, Ideenbörse, Qualitätsentwicklung oder regionale Stimme für Beteiligung: das Profil der Regionalgruppe kann vielfältig sein, wenn wir die Power zwei Netzwerke - des Netzwerks Bürgerbeteiligung und von Netzwerk Gemeinsinn - bündeln. 
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Freihandelsabkommen — Fluch oder Segen? Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Donnerstag, 20. November 2014
TTIP1 und Ceta2 – Aufstellung* mit anschließender Reflexion

Engagierten und gut vernetzten BürgerInnen flattern zurzeit die Internet-Petitionen und Flugblätter nur so ins Haus. Flehentlich bitten die diversesten Organisationen um Unterschriften gegen TTIP bzw. Ceta. Die Wirtschaft hingegen versucht uns zu beruhigen: Der Handel würde florieren, unser aller Lebensstandard würde steigen.

Wie sich ein Bild machen im Chaos des Informationsdschungels?

Gäste und Themenspender:

Für die Pro-Seite: IHK nicht zugesagt; vbw zu- und wieder abgesagt, daher:
PRO-VERTRETER WEITERHIN GESUCHT
 
Für die Contra-Seite: Gertraud Kraus, Steuerberaterin und besorgte Bürgerin; Michael Seide, Sozial – Demokrat seit 71

Moderation: Dr. Ruth Sander

Zeit: Dienstag, 25.11.2014, 19.00 Uhr

Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80 Rg., München, Theatersaal im EG
Eintritt: 10,00 € oder Regio

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit Unterstützung von Netzwerk Gemeinsinn.
 
 
 
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Theater der Unterdrückten als neue Konfliktlösungschance. Theorie & Praxis im LeMoMo am 24.11.2014 Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Donnerstag, 13. November 2014

Im November-LeMoMo, diesmal am Montag, dem 24.XI.2014, widmen wir uns der Theaterkunst und Emanzipationspädagogik. Der Theaterpädagoge Fritz Letsch, seit Langem aktiver Mitwirkender und regelmäßiger Besucher der Netzwerk-Gemeinsinn-Veranstaltungen, stellt Agosto Boals (1931-2009) Forumtheater vor.

Es heißt auch partizipatives Theater und „Theater der Unterdrückten“, kurz TdU. Letsch wurde von Boal in der TDU-Methode ausgebildet. Sie ist ein künstlerisches Mittel der Konfliktbearbeitung. Dieses könnte Befriedungsprozesse und Anti-Gewalt-Trainings bereichern, schrieb unlängst die Autorin Linda Ebbers.

Der Theater-Abend im Ökologischen Bildungszentrum ÖBZ, Englschalkinger Str. 166,  beginnt traditionell um 18 Uhr mit einem Mitbringbuffet und endet gegen 21 Uhr. Kommen Sie zahlreich zu unserer Bühne – diesmal wird es richtig spannend mit viel Nutzwert für die täglichen Herausforderungen in der sozialen Arbeit!

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Klimaherbst 2014: Wege aus der Angst- und Stressfalle Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Montag, 13. Oktober 2014

Bereits „Hans im Glück“ erfuhr: weniger ist Mehr! Wirtschaftswachstum und Konsum versetzen uns alle in ein immer schnelleres Hamsterrad – mit ernsten Folgen: Über ein Drittel der Deutschen leidet an Ängsten, Depressionen und Burnout. Was sind die wissenschaftlichen Befunde? Welche Wege führen aus der Stress- und Angstfalle? Wie kommen wir zu einer entlastenden Psychohygiene? Ein Expertenimpuls adressiert die Fragen. Die Moderation sucht interaktiv gemeinsam mit dem Publikum nach Gegenstrategien.

 

 

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Community Organizing zwischen „Versozialarbeiterisierung“ und Transformation Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Methoden
Donnerstag, 31. Juli 2014

Zur Praxis des Community Organizing in Deutschland gibt es zwei neue Bücher. Das eine leuchtet die beiden CO-Schulen aus und erhellt die Unterschiede. Es ist das bisher umfangreichste Werk zu dem Thema und erschien als Arbeitshilfe und Sammelband von 42 Autoren bei der Stiftung Mitarbeit. Die andere Publikation des Politikwissenschaftlers Maruschke legt eine Kritik vor, die erste in 20 Jahren. Ihr zufolge ist CO ein opportuner Status-quo-Beschaffer. Ruft das 21. Jahrhundert, das auch im Ruf eines "post-demokratischen" steht (Oelschlägel), nach einem Post-Alinsky oder Alinsky 2.0?

 

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Politik im Raum: Wenn der TIK austickt. Eine Aufstellung Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Samstag, 5. Juli 2014

Wenn der  T I K  austickt:

Wie wehren wir uns gegen den Technologisch-Industriellen-Komplex?

Aufstellung* mit anschließender Reflexion

Der Kalte Krieg und der Technologisch-Industrielle Komplex sind untrennbar miteinander verflochten. Seit dem Ende des Kalten Krieges und unserem Eintritt in die Globalisierung scheint die technische Expansion sämtliche Fesseln gesprengt zu haben.

Sie ist in sämtliche Nischen unseres Seins gekrochen. Kommunikation, Medizin, Ernährung, selbst Liebe – nichts ist mehr vor der Vorherrschaft der Technik und ihrer Gesetze gefeit. Die diesjährige Hannover Messe rief „Industrie 4.0“ aus, die durchgreifende Roboterisierung unserer Lebenswelten.

Was macht das mit uns? Wie können wir uns gegen Missbrauch und Manipulation schützen? Brauchen wir statt Hi-Tech und TIK mehr Hu(man)-Tech oder sogar Hu-Touch?

Gast und Themenspender: Wolfgang Goede, Wissenschaftsjournalist

Moderation: Dr. Ruth Sander

Zeit: Dienstag, 15.Juli 2014, 19.00 Uhr

Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80 Rg., München,  Theatersaal im EG

Eintritt: 10,00 € oder Regio

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Einfach.Jetzt.Machen! Mit Transition Town in die postfossile Wende: LeMoMo am 30.VI.2014 Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Regionaltreffen
Sonntag, 8. Juni 2014

Zwei Themen haben uns fest im Griff. In den nächsten Jahrzehnten wird sich unsere Erde weiter erwärmen (Klimawende). Gleichzeitig gehen die Erdölvorräte zur Neige (Peak Oil). Wie umsteuern wir diese Klippen? Mit sehr pragmatischen Mitteln: Einfach. Jetzt. Machen! 

Das rät der Engländer Rob Hopkins, Erfinder der Transition Town Bewegung in seinem neuen Buch. Auf dem Netzwerk-Gemeinsinn LeMoMo im Juni wird der Community Aktivist Fritz Letsch die neue Methode und die Publikation dazu vorstellen.

Weder Panik, Dogmatismus noch „Augen zu und durch“ helfen bei der Bewältigung dieser großen Herausforderung unserer Zukunft. Transition Town setzt auf einen entspannten Umgang mit der Krise sowie auf bekannte Werkzeuge und Methoden. 

Statt Nahrungsmittel und Produkte um den ganzen Erdball zu fliegen regionale Erzeugung und Konsum, statt noch mehr Wachstum Teilen und „Shared Economy“, eine nachhaltige Permakultur statt eine durchindustrialisierte Argarwirtschaft, flächendeckende Einführung erneuerbarer Energien statt fossil-basierter Energieerzeugung und Mobilität, Kooperation statt Konkurrenz, kurzum:

Durch Verzicht eine höhere Lebensqualität gewinnen (auch das Motto des diesjährigen Münchner Klimaherbstes, siehe Mai-LeMoMo)

In 40 Ländern der Welt gibt es bereits über eintausend Transition-Town-Initiativen. Die Teilnehmer experimentieren mit dem Prinzip der Regionalisierung, des qualitativen Wachstums, der Nachbarschafts- und Community-Kooperativen und des von Unten-nach-Oben-Gestaltens. Von den vielen beispielhaften Modellen könnte auch München profitieren!

Nach dem Vorstellen der Transition-Methode wird der LeMoMo, diesmal moderiert von Maren Schüpphaus, Vorsitzende Netzwerk Gemeinsinn und Science Dialog, nach dem synergetisch großen Ganzen fragen. Wie lässt sich die kritische Masse der Community-Bewegung weiter steigern und sich deren internationale Durchschlagskraft erhöhen, etwa durch Einbeziehen  von Ansätzen wie Community Development oder Community Transformation?

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Suffizienz statt Effizienz – oder: ALL you need is LESS LeMoMo am 26.V.2014 Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Donnerstag, 8. Mai 2014

Unsere Überschrift ist der Slogan des 8. Münchner Klimaherbstes im Oktober. Auf gut Deutsch: weniger ist mehr. Dazu lädt das Netzwerk Gemeinsinn zu einem Planungstreff ein. Hieran beteiligen sich 3 Gruppen. Das Netzwerk zusammen mit der Journalistenvereinigung TELI. Beide veranstalteten im letzten Sommer bereits eine Demografie-Wissenschaftsdebatte. Weiterhin im Boot ist die Münchner Angstselbsthilfe MASH. 

Die drei Organisationen wollen am 20. Oktober im Münchner PresseClub am Marienpatz dem  Klimaherbstthema einen Extra-Dreh geben: nicht den klimatologisch-ökologischen Bezügen nachgehen, sondern die sozialpsychologische Perspektive ausleuchten, etwa:

·        Wieviel Wachstum und materielle Güter brauchen wir für unser Glück?

·        Warum drückt das Hamsterrad, im Job -- aber auch in Familie und Freizeit, auf unsere Seele?

·        Was sind Auswege aus der Stress- & Angstfalle, Depression & Burnout?

·        Wie kommen wir zu einer insgesamt entlastenderen Sozio-Psycho-Hygiene?

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Jim Capraro: Aktivist für ein menschliches Miteinander Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Hinweise
Donnerstag, 3. April 2014

Gemeinsinn oder „Community Spirit“ heißt der Schwerpunkt der neuesten Ausgabe des Credo Journals (XVIII/2014). Vom Titel lächelt uns Jim Capraro aus Chicago entgegen. Er ist der Erfinder der Methode „Comprehensive Community Development“. Das Porträt ist mit dem Titel „Aktivist für ein menschliches Miteinander“ überschrieben (in der engl. Version: An Activist for Human Togetherness). Hierin beschreibt die Journalistin Kerstin Zilm, wie Capraro mit CCD Südwest-Chicago vor dem Zerfall rettete. Er führte die Methode in Deutschland ein bei einem Netzwerk-Gemeinsinn-Seminar im September 2011. 

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Jahrestreffen der in Zukunftswerkstätten Engagierten Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Sonntag, 23. März 2014
Seit 28 Jahren ist das Jahrestreffen ein Fixpunkt für Menschen, die sich Robert Jungk und seinem gesellschaftspolitischem Engagement sowie Methoden verbunden fühlen. Das diesjährige Motto lautet: Gemeinschaft entwickeln, solidarisch und partizipativ. Das Treffen findet vom 1. bis 4. Mai am Bodensee statt in Schloss Hofen in Lochau bei Bregenz. Anmeldeschluss: Mo, 31.03.2014 (CEST)
 

 

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Innovations-Hot-Spot Kolumbien – Chancen für bürgerschaftlich Engagierte & Methodiker?: LeMoMo 31-03 Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Regionaltreffen
Montag, 17. März 2014

Im März-LeMoMo, diesmal am 31.III.2014, richten wir unseren Blick auf Südamerika. NG-Vorstandsmitglied Wolfgang C. Goede ist seit fast 40 Jahren Kolumbien verbunden. Er hat im Andenland verschiedene Projekte der transatlantischen Entwicklungszusammenarbeit ins Leben gerufen, darunter im Februar die erste außereuropäische Zukunftswerkstatt durchgeführt. Darüber wird er in Bild und Wort berichten sowie über die Perspektiven. Bietet das Innovationsland Kolumbien auch bürgerschaftlich Engagierten und Methodikern einen Arbeitsmarkt, als Pioniere der gesellschaftlichen Erneuerung? Der Abend im Ökologischen Bildungszentrum ÖBZ, Englschalkinger Str. 166,  beginnt um 18 Uhr mit einem Mitbringbuffet und endet gegen 21 Uhr.

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Offener LeMoMo am 27. Januar 2014 Drucken E-Mail
Geschrieben von Maren Schüpphaus   
unter Regionaltreffen
Montag, 27. Februar 2012
Im Rahmen der Regionaltreffen zum kollegialen Austausch findet am 27. Januar 2014 ab 18 Uhr wieder am letzten Montag im Monat ein LeMoMo statt. Hier kann man mit Kolleginnen und Kollegen über eigene Projekte, Ideen, Methoden, Erfahrungen und Herausforderungen sprechen...
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Auf dem Weg zur Postwachstumsgesellschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von Ruth Sander   
unter Termine
Dienstag, 7. Januar 2014
 
Noch immer propagieren die meisten Wirtschaftswissenschaftler und Politiker das ewige Wirtschaftswachstum – obwohl doch allen klar sein müsste, dass es nicht ewig so weitergehen kann, schon der globalen Ressourcen wegen. In einer (politischen) Aufstellung mit anschließender Reflexion werden sich am 20. Januar 2014 im Münchner EineWeltHaus die Teilnehmenden auf die Suche machen: Welche Schritte sind geeignet auf dem Weg zur Postwachstumsgesellschaft?
 
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Ist Gott ein Superquant Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Methoden
Sonntag, 29. Dezember 2013
In der Quantenphysik treffen abendländische Analytik und fernöstliche Spiritualität einander: Alles fließt! Materie löst sich in Bewegung auf, die Positionen von Teilchen können nur noch nach Wahrscheinlichkeiten errechnet werden, der Beobachter ist Teil des Systems und bestimmt je nach Versuchsanordnung das Ergebnis mit.
 
Selbst den besten Physikern schwirrt dabei der Kopf. Eine systemische Aufstellung näherte sich jetzt erstmals diesem Phänomen und ließ hilfreiche Bilder entstehen.
 
Sie helfen uns beim Bewältigen des Alltags, stiften Lebenssinn, geben dem Weihnachtsfest und der Liebe einen neuen Bezug. Hiermit wünscht das Netzwerk allen seinen Aktiven sowie Interessierten wunderschöne Festtage, einen guten Jahreswechsel und viel Freude im Jahr 2014!
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"Change"-Ansätze in der Mangel Drucken E-Mail
Geschrieben von Dr. Gerolf Bender   
unter Regionaltreffen
Dienstag, 23. Juli 2013

Was hat Bestand aus der Komplexitäts-Perspektive?

Die Suche/Sucht nach "Change" bringt allerlei Veränderungs-Ansätze hervor, jeweils ultimativ gepriesen - im Nachhinein allerdings häufig mit Ernüchterungsdatum.

Beim LeMoMo am Montag, 25. November wollen wir uns herauswagen aus der gewohnten linearen mechanistischen Welt(-sicht), die alles durchdringt, bis in die verbale Sprache hinein und fragen: Was bleibt dann vom Veränderungs-Zoo?

An dem Abend laden wir euch ein, die Perspektive der Complexity Science auf Organisationen und deren Veränderung kennenzulernen und das gleich an einem konkreten Change-Prozess zu erkunden.

 

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LIVE-DEBATTE: Länger leben, flexibler arbeiten – mit Absturz in die Altersarmut? Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Goede   
unter Termine
Dienstag, 16. Juli 2013

Durch Deutschland rollt eine demografische Umwälzung. Altersforscher diagnostizieren, dass wir immer älter werden und fit dabei bleiben.

  • Ist Zwangsverrentung deshalb nicht eine Altersdiskriminierung?
  • Sollte jeder so lange arbeiten dürfen, wie sie oder er will?
  • Verdienen besonders Frauen und Migranten nicht bessere Erwerbschancen?
  • Was macht die Verwerfung der Alterspyramide mit unseren Renten?
  • Erwartet viele Senioren die Armut?
  • Muss die Altersversorgung neu aufgestellt werden?

  Die TELI-Live-Wissenschafts-Debatte ist ein neuartiges Format. Sie überspannt Forschung, Politik und Zivilgesellschaft. In diesem Dreieck sucht sie vor den Bundestagswahlen nach robusten Antworten.

    Dienstag, 30. Juli 2013, 18.30
    PresseClub München, Marienplatz 22, 4. St.
     (S-&U-Bahn, Zugang zum Lift durch Café „Am Marienplatz“ – neben Hugendubel, Liftservice 18 – 18.45 Uhr)
  • Wolfgang C. Goede, Wissenschafts-Journalist & TELI ->> Einführung in die Wissenschafts-Debatte
  •  Dr. Michela Coppola, Max-Planck-Inst. für Sozialrecht & Sozialpolitik/Munich Center for the Economics of Aging ->> Wissenschafts-Impuls
  • Otto Teufel, Aktion Demokratische Gemeinschaft ADG ->> Gesellschafts (NGO)-Impuls
  • Bundestagskandidaten aus dem Raum München: SPD – Roland Fischer, CSU – Dr. Peter Gauweiler (angefragt), Bündnis 90/Die Grünen – Dieter Janecek, FDP – Dr. Daniel Volk, Linke – Klaus Ernst, Piraten – Alexander Bock ->> Politik-Impuls
  • Publikum ->> Wähler-Bürger_Innen-Impuls
  • Maren Schüpphaus, Science Dialogue & Netzwerk Gemeinsinn e.V. ->> Moderation
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